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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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| eine andere |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Midnight Oil - 20.000 Watt R.S.L. |
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Achtzehn Titel mit satten 75 Minuten servieren uns die heimlichen Könige der australischen Rock- und Pop-Szene auf ihrem eigentlich schon seit Jahren überfälligen Best-Of-Album. So ganz waschecht gehen sie dabei allerdings nicht zu Werke, denn immerhin zwei Stücke sind bereits als Vorgeschmack auf den kommenden Silberling "Redneck Wonderland" in der Menu-Folge zu finden.
Die fünf haben erstaunlich tief in die Schatzkiste gegriffen und so findet sich mit "Don't Wanna Be The One" sogar ein auch heute durchaus noch hörenswertes Stück der "81er "Place Without A Postcard" auf "20.000 Watt R.S.L.". Natürlich aber ist das musikalische Lebenszeichen vor allem eine Zusammenfassung ihrer Hits und beginnend mit "The Power And The Passion" vom gebläse-getriebenen "10,9,...,1" hört das erfreute Ohr die Highlights von "Red Sails In The Sunset", "Diesel And Dust", "Blue Sky Mining", dem phantastischen Live-Album "Scream In Blue", "Earth And Sun And Moon" bis hin zum eher unauffälligen '96er-Neuling "Breathe".
Sie haben dabei nicht immer auf die bekannten Album-Versionen zurückgegriffen, sondern gönnen uns hier und da einen, leider fast deckungsgleichen, Ausflug in ihren umfangreichen Single- und Maxi-Backkatalog. Bemerkenswert und stellvertretend für die liebevolle Auswahl ist hier aber besonders "Hercules" von der Maxi "Species Deceases".
Man hätte die Auswahl der Stücke plakativer, auffälliger wählen können und so präsentiert sich "20.000 Watt R.S.L." eher wie ein Album - aus einem Guss - denn als ein Überblick über die letzten 16 Jahre ihres immer auch politischen Wirkens. Für Fans ist die Neuerscheinung, abgesehen vom Ausblick in die Zukunft, entbehrlich, denn nichts wäre einfacher als sich ein entsprechendes Tape aus der eigenen Sammlung zusammenzustellen. Für Neulinge allerdings gilt es Schätze zu heben, und letztenendes ist es sicher auch für den intimen Kenner immer noch ein Genuss diese Auswahl in konzentrierter Form geniessen zu können.
P.S.: "It's better to die on your feet than to live on your knees!"
Dirk Jessewitsch
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