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CD-Review Michael Jackson Invincible   CD-Review ::: Michael Jackson - Invincible

Review Michael Jackson - Invincible  
Review

Michael Jackson
Invincible
Epic / Sony Music

Pop
 
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Number Ones (DVD)
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Habe ich mich gefreut. Endlich die neue Michael Jackson. Endlich wieder ein Verriss. War ich enttäuscht. Endlich die neue Michael Jackson. Aber leider kein Verriss.
Denn die Scheibe ist wesentlich besser als ihr Ruf. Nicht der Überknaller, kein neuer "Thriller" und kein neues "Bad" aber wesentlich besser als Michaels letztes Machwerk "HIStory - Past, Present And Future". Dennoch: Die Frage nach dem "Warum?" bleibt im Raume stehen.
Warum tut sich Michael Jackson den ganzen Stress noch an? Wieso versucht er immer noch, den Beweis anzutreten, er sei der unumstrittene King of Pop? Das Prädikat hat er doch sowieso wegen seinen unbestreitbaren Verdiensten um die Popmusik in den Achtzigern auf ewig. Sein musikalisches Pendant auf der anderen Geschlechterseite ist da weitaus besser dran. Madonna hat ihren Rückzug angekündigt, räumt das Feld für eine Generation, die Mitte der achtziger Jahre noch Windeln trug.
Da hatte Michael bereits zwei wesentliche Eckpunkte seiner Karriere abgehakt. Die Ära Jackson Five war Ende der Siebziger Geschichte und "Thriller" schon das weltweit kommerziell erfolgreichste Album aller Zeiten. Zwar legte er mit "Bad" und "Dangerous" noch zwei Hammer-Alben bis 1991 vor, doch mittlerweile lebt er vom eigenen Mythos, den er bis eben "Dangerous" geschaffen hat, doch ganz gut. Wozu also noch?
Um uns "Invincible" zu präsentieren. Wie gesagt, kein Meilenstein, keine Oberaffengeilsuperhammerklasse-Leistung, aber ein typisches Jackson-Album, wie es nur einer macht: Der King of Pop. Klar kann man ihm Stagnation vorwerfen. So macht man es sich am leichtesten. Das, was man früher als innovativ abgefeiert hat, wird in der fünften Wiederholung als Stagnation zum Vorwurf. Recht so. Immer feste drauf. Denn von einem Michael Jackson kann man schließlich Unmögliches bis Wunderbares erwarten. Bloß keine Routine. Genau die aber spult Michael auf "Invincible" ab. Zur Freude seiner Fans und irgendwie auch zu recht. Denn was anderes will man in Wahrheit doch gar nicht von ihm hören. Pop-Songs wie "Invincible" oder "Unbreakable" wechseln sich ab mit pathetischen Balladen wie "Break Of Dawn" und "Cry" oder Rock-Songs Marke "2000 Watts". Sein übliches Konzept eben, das auch auf "Invincible" voll aufgeht.
Wer am Jackson-Syndrom leidet, findet mit der Medizin "Invincible" heilsame Linderung. Völlig geheilt werden diese Patienten ohnehin nie wieder...
 
Ralph Buchbender
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