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CD-Review Mey - Wader - Wecker Das Konzert   CD-Review ::: Mey - Wader - Wecker - Das Konzert

Review Mey - Wader - Wecker - Das Konzert  
Review

Mey - Wader - Wecker
Das Konzert
Pläne Records / BMG
erschienen im Januar 2003
Liedermacher
 
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Was sagt man nun dazu? Elefantentreffen der Liedermacher? Die Elite der Sangesbrüder oder die Barden der Spitzenklasse gaben sich die Ehre? Oder nur schlicht und einfach: Zu einem Konzert der besonderen Art trafen sich drei Vertreter eines Genres, das in unseren Landen in den letzten Jahren, erheblich an Popularität eingebüßt hat? Reinhard Mey jedenfalls war davon überzeugt, dass es sich bei diesem Treffen um eine "Elementarereignis" handelte.

Der Anlass war ein rundes Wiegenfest: Hannes Wader wurde 60 Jahre jung und konnte seine Freunde dazu gewinnen, mit ihm anlässlich seines Festtages ein gemeinsames Konzert zu bestreiten. Ort des Geschehens war Waders Heimatstadt Bielefeld. Das Experiment gelang und das Ergebnis wurde auf einen Tonträger gepresst.
Unterstützt von Jo Barnikel an den Keyboards gaben die drei mit Gitarre und Piano ihr Bestes und waren auch bei kleinen Patzern stets guter Dinge. Schließlich war zum Proben wenig Zeit vorhanden, aber, wie gesagt, man kannte sich: Wader und Mey sind alte Weggefährten aus den späten 60er Jahren (eine aktuellere Gemeinschaftsarbeit der beiden plus Klaus Hofmann ist die Hommage an Carl-Michael Bellmann, "Liebe-Schnaps-Tod" (erschienen bei Pläne). Konstantin Wecker und Hannes Wader bestritten 2000 und 2001 gemeinsame Tourneen und gaben hierzu den Livemitschnitt Wecker/Wader : "Was für eine Nacht" (ebenfalls bei Pläne) heraus.
Hier nun gibt es mit Reinhard Mey noch einen drauf und das ganze ging zunächst folgendermaßen ab: Erst mal singt der Hannes ein wenig, dann der Reinhard und danach der Konstantin, dann mal der mit dem und wieder mit dem anderen, bis dann auch endlich alle drei zusammen loslegen. Insgesamt 28 wunderbare Songs unterschiedlichster Couleur, denn das geht von "Gut wieder hier zu sein" über "Komm giess mein Glas noch einmal ein" und "Im Namen des Wahnsinns" zu "So Trolln wir uns". Da gibt es eine wunderbare, mehrsprachige Fassung von "Bella Ciao" und sehr schöne Interpretationen von Meys "Gute Nacht Freunde" und "Ein Stück Musik Von Hand Gemacht". Und genau dieses Motto prägt die Doppel-CD.
Egal ob einzeln, im Duett oder zu dritt, es passen die Stimmen zur musikalischen Begleitung und die wiederum zum Text. Und auch wenn Weckers Hang zum Operngesang gelegentlich durchdringt, die drei Kollegen harmonieren hervorragend.
 
Norbert Striemann
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