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CD-Review Metallica Some Kind Of Monster   CD-Review ::: Metallica - Some Kind Of Monster

Review Metallica - Some Kind Of Monster  
Review

Metallica
Some Kind Of Monster
Vertigo / Universal
erschienen im August 2004
Metal/Rock
 
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Tourdaten
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Eines vorweg: ob die vorliegende Scheibe ein Volltreffer ist oder nicht, hängt sicher davon ab, ob nun der alte und beinahe verprellte Metallica-Fan angesprochen wird oder eben die neueren Fans. Jedenfalls scheint es so, als hätten Metallica es auf die alten Fans abgesehen und haben mit den zwei Versionen des Kino-Titeltracks "Some Kind Of Monster" lediglich den Marketing-strategisch nötigen aktuellen Bezug hergestellt.

Der Rest dieser EP beschäftigt sich mit Live-Versionen von Songs, die allesamt den ersten Veröffentlichen der Jahre 1983-1986 entspringen. Damit bieten Metallica nun offizielle Live-Versionen von tausendfach zuvor als Bootleg erhältlichen Klassikern an. Klar haben sie hier den Qualitätsvorteil auf ihrer Seite und haben sich so für den Mitschnitt eines Konzertes entschieden, auf dem sie mit Spielfreude absolut nicht geizten: Juni 2003 in Paris. Geboten wird hier eine feine Reise zurück in die Zeit, als Metallica noch Speed-Metal bedeutete. Ein Riff jagt das andere, Breaks kommen in rauen Mengen daher... so waren die alten Kompositionen zwar nicht kopflos arrangiert, wohl aber ohne die heutzutage zwanghaft üblichen klaren Strukturen von Strophe-Refrain, das ganze nochmal und Ende. Schnell lässt man sich mitreißen in eine Zeit, als man Metallica noch in relativ kleinen Hallen sehen konnte und kann bei Songs wie "Damage Inc." oder "Hit The Lights" die unbekümmerte Energie verspüren, die die "Faszination Metallica" damals ausmachte. Aus dieser Ära weiterhin enthalten: "The Four Horsemen", "Leper Messiah", "Motorbreath" und "Ride The Lightning" - eine wirklich starke Auswahl. Doch all das hätte nichts genutzt, hätten Metallica offenkundig nicht auch selbst wieder Lust und Laune auf diese Tracks verspürt. Die Edit-Version von "Some Kind Of Monster" kann sich sogar auch hören lassen und lässt den Butterbrotdosen-Sound von "St. Anger" fast vergessen.

Am Ende bleibt immer noch die Frage, ob diese EP wirklich ein Friedensangebot an alte Fans ist oder ob die ganz neuen Fans auch mal an die alten Alben herangeführt werden sollen. Vom Potenzial dieses Outputs her könnte beides gelingen.
 
Oliver Kämper
> Alle Beiträge von Oliver Kämper
 
Weitere CDs von Metallica:
> St. Anger (pro)
> St. Anger (contra)
> Load


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