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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Melissa Etheridge - Skin |
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Was soll man denn dazu sagen? Melissa Etheridge, gestandene Rockerin, entdeckt die technischen Möglichkeiten einer moderner Studioproduktion und verzichtet, offensichtlich schwer von den Raffinessen des professionellen, elektronischen Fakes beeindruckt, nahezu gänzlich auf "echte" Musiker - abgesehen natürlich von sich selbst. Herausgekommen ist dabei ein für Etheridge'sche Verhältnisse durchschnittlicher, zu steriler Silberling, auf welchem sie die Trennung von ihrer langjährigen Freundin musikalisch zu verarbeiten versucht. Meine in Interviews geliebte Frage, "Wie findest du denn dein Album?", beantwortet Melissa folgendermaßen: "Dieses Album hat für mich bereits seinen Zweck erfüllt. Ich sehe dieses Album sehr locker, denn ich machte es einfach, und es kam aus einem Ort der Musik in mir. Es kam einfach aus mir heraus, um heilen zu helfen." Danke, keine weiteren Fragen.
Vorbei die Zeiten, in denen sie noch mit Bruce Springsteen gemeinsam sang, obgleich einige Songs sich sehr nach einem mittelmäßigen Plagiat eben dieses Ausnahmekünstlers anhören ("The Prison"). Vorbei die Zeiten, in denen jedes Album dem Vorgänger das Wasser reichrn kann. Vorbei auch die Zeiten, in denen Melissa Etheridge auf jeder Studentenparty rauf und runter genudelt wurde - und dies nicht, weil sich "die Zeiten eben ändern", sondern weil "Skin" mit vielleicht einer Ausnahme, "The Different", eben keine Akzente mehr zu setzen vermag.
Fazit: Schön, aber schade - leider nur für eingefleischte Etheridge-Fans empfehlenswert!
Ole Cordua
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