copyright discover koeln, 2002 werbung
discover - musik & mehr
  CD-Reviews Interviews Stories News Touren Bücher und Comics Sound & Video Bandlinks, Labellinks, Surftipps Die aktuellen MP3- und Videocharts  
Finden
 

Mr. Undercover
Vorgestern, auf dem Essener Automarkt...

Leserpoll
Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...

Berlin
37.9%
eine andere
20.7%
Hamburg
17.2%
Köln
17.2%
München
6.9%
anzeige
anzeige
 
CD-Review Meanwhiles The Nights Rewind   CD-Review ::: Meanwhiles - The Nights Rewind

Review Meanwhiles - The Nights Rewind  
Review

Meanwhiles
The Nights Rewind
Decoder / Al!ve
erschienen im Juli 2005
Indie
 
> CD-Preisvergleich
> Jetzt bei Musicload downloaden
> Weitere Infos bei musicline.de
Bandpage

Meanwhiles sind ein Brüderpaar aus New York, genauer gesagt aus dem Stadtteil Brooklyn, und legen mit "The Nights Rewind" ihre erste Platte vor. Während die Musik vieler anderer New Yorker Bands die pulsierende Kraft der Metropole widerspiegelt, sind Meanwhiles eher auf der melancholischen Seite angesiedelt.

"Große Songs über die kleinen Momente", steht auf der Website von Meanwhiles, "kraftvoll und ergreifend". Große Worte. Für das Erstlingswerk der Brüder Josh und Todd Allen vielleicht etwas zu große. Aber beginnen wir von vorn. Nach einigen Soloprojekten beschlossen die Allen-Brüder, gemeinsam die Musikwelt zu erobern. Beide sind wahre Musiker und beherrschen mehrere Instrumente - was heutzutage eher eine Seltenheit ist. Für "The Nights Rewind" haben sie nicht nur alle Lieder geschrieben, sondern auch alle Instrumente selbst eingespielt. Zu ihrem Musikstil sei gesagt: Ihr Musikerherzblut schlägt in der sphärischen Ecke. Und das ohne Kompromiss.

Für die Melancholischeren unter uns ist die erste Studioplatte des Multiinstrumentalisten-Duos genau das Richtige: ein abgedunkeltes Zimmer, zwei Flaschen Rotwein, diese CD im Player - und man kann sich knapp 53 Minuten lang seinem Welt-Schmerz hingeben. Für die Momente der Lebensfreude sollte man jedoch etwas anderes auflegen. Denn "The Nights Rewind" setzt sich aus neun Songs zusammen, die mit atmosphärischen Arrangements die Kunst der Langsamkeit zelebrieren. Epischer Indie-Rock, überwältigend und sanft, die Texte mit zarter und leidender Stimme gehaucht. Eigentlich schön. Aber ich kann mich dem Eindruck nicht verwehren, dass ich das irgendwo schon einmal gehört habe. Sie selbst vergleichen ihre Musik mit der von Radiohead, Neil Young, den späten Talk Talk oder Jeff Buckley. Ihr Debüt ist zwar in dieser Richtung anzusiedeln, die Vergleiche sind dann aber für den Anfang doch etwas zu hoch gegriffen. Aber warten wir ab, vielleicht haben die Gebrüder Allen in ein paar Jahren und ein paar Alben später diesen Olymp erklommen. Zu gönnen wäre es ihnen.
 
Tanja Kellner
> Alle Beiträge von Tanja Kellner

Review   Meanwhiles bei ebay

 

CD-Tipps

CD-Reviews

DVD-Reviews

News

Tourtips

zurück | nach oben

Anzeige: Tank leer? Dann jetzt Shell Gutschein gewinnen!

 

Homepage    CDs    Interviews    Stories    News    Touren    Gedrucktes    Sound & Video    Links    Charts   
Impressum    Mediadaten    Sitemap   

Copyright © discover, Bergisch Gladbach 2007