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CD-Review Maroon The Cold Heart Of The Sun   CD-Review ::: Maroon - The Cold Heart Of The Sun

Review Maroon - The Cold Heart Of The Sun  
Review

Maroon
The Cold Heart Of The Sun
Century Media / EMI
erschienen im Oktober 2007
Extrem-Metal
 
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Interview ::: November 2007
Bandpage

Anno 2007 klingen Maroon mehr denn je nach Death Metal. Spontan könnte man "The Cold Heart Of The Sun" eher einer schwedischen Todesblei-Kombo zuordnen als der thüringer Metalcore-Kapelle. Aber halt, diese Schublade ist mit dem aktuellen Album ohnehin zu klein für Maroon geworden. Der größte gemeinsame Nenner für "The Cold Heart Of The Sun" lautet eindeutig Extrem-Metal.

So packen die fünf Herren Versatzstücke von Hardcore, Death Metal und sogar Grindcore in einen Topf, rühren kräftig um und geben noch einen Schuss klassischen Heavy Metal für das gesunde Maß an Melodie hinzu. Diese Rezeptur funktioniert recht gut und so kommt es, dass die Ostdeutschen das Kunststück fertig bringen, 45 Minuten lang Härte und Melodie harmonisch zu vereinen. Natürlich bleibt ob der Zutaten das ein oder andere Déjà-vu-Erlebnis nicht aus. In "[Reach] The Sun", "Only Sleeper Left The World" oder "My Funeral Song" klingt die Gitarrenarbeit verdammt nach Iron Maiden (etwa wie in "Wasted Years" von "Somewhere In Time") und "Black Halo" könnte glatt ein Unleashed-Coversong sein.

Dennoch ist "The Cold Heart Of The Sun" alles andere als ein Plagiat. Sowohl die geschickte Vermischung der genannten Stile also auch und vor allem die exzellente Gitarrenarbeit der beiden Sebastians an den sechs Saiten verhelfen dem Album nicht nur zu elf interessanten, abwechslungsreichen Stücken, sondern auch zu genügend Eigenständigkeit. Wo bitteschön sonst hört man massive Beatdowns gepaart mit Akustikklampfen und den abgestochenen Schwein-Vocals von Sänger Andre?

Überhaupt sind es Feinheiten und kleine Spielereien, die das aktuelle Album von seinen Vorgängern unterscheidet. Mal wird in einem Gitarrensolo ein Klassik-Stück angedeutet "([Reach] The Sun"), mal ein Akustikpart oder sogar ein Rotzgeräusch in einen Song eingebaut ("The Iron Council"). Und dass die Band selbst vor einer Halbballade nicht zurückschreckt, hätten vermutlich selbst die ärgsten Feinde von Maroon nicht erwartet.

Fazit: Maroon vereinen auf "The Cold Heart Of The Sun" diverse Spielarten harter Musik zu einem stimmigen Ergebnis. Statt die 100.000. Metalcore-Platte herauszuhauen, wagt die Band den Blick über den Tellerrand - clever!
Das Album kommt übrigens auch als limitiertes Digipak.
 
Joachim Brysch
> Alle Beiträge von Joachim Brysch
 
Weitere CDs von Maroon:
> Endorsed By Hate


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