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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Marilyn Manson - The Nobodies |
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Mit Singles ist das so eine Sache: Ehe man sie rezensiert hat, sind sie meist schon nicht mehr aktuell. Und einem Drei- oder Vier-Track-Release kann man oft auch nicht allzu viel abgewinnen, außer man ist zwanghafter Sammler aller Stücke, die "sein" Künstler jemals veröffentlicht hat. Oder die Maxi-CD ist einfach und unumstößlich großartig. Mary Manson, Hass- und Kultobjekt und unumstrittener Meister des Industrials, legt aber nun eine gar grandiose Auskopplung seines Albums "Holy Wood" vor, die es allemal verdient, in Augenschein genommen zu werden.
"The Nobodies" bietet nicht nur die bereits bekannte Albumversion des Tracks, sondern auch noch die Bibel-Speach-Version des Death-Songs ("Who is worse: Marilyn Manson or god, who killed his own son?") und den Videoclip zum schmalen Silberling. Und eben bei diesem legte sich Director Paul Fedor mächtig ins Zeug, um Mr. Manson ins rechte Licht zu rücken. Dunkel, düster und mit sagenhaften Bildern versehen, gibt sich der Antichrist gewohnt als Anti-Gutmensch.
Fazit: Ein Kauf, der sich lohnt. Politisch inkorrekt und tiefschwarz.
Inga Stumpf
> Alle Beiträge von Inga Stumpf
Weitere CDs von Marilyn Manson:
> The Golden Age Of Grotesque > Holy Wood (In The Shadow Of The Valley Of Death) > Mechanical Animals
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