copyright discover koeln, 2002 werbung
discover - musik & mehr
  CD-Reviews Interviews Stories News Touren Bücher und Comics Sound & Video Bandlinks, Labellinks, Surftipps Die aktuellen MP3- und Videocharts  
Finden
 

Mr. Undercover
Werbung ist wie Teflon

Leserpoll
Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...

Berlin
37.9%
eine andere
20.7%
Hamburg
17.2%
Köln
17.2%
München
6.9%
anzeige
anzeige
 
CD-Review Marilyn Manson Holy Wood (In The Shadow Of The Valley Of Death)   CD-Review ::: Marilyn Manson - Holy Wood (In The Shadow Of The Valley Of Death)

Review Marilyn Manson - Holy Wood (In The Shadow Of The Valley Of Death)  
Review

Marilyn Manson
Holy Wood (In The Shadow Of The Valley Of Death)
Interscope / Motor

Rock / Industrial
 
> CD-Preisvergleich
> Jetzt bei Musicload downloaden
> Weitere Infos bei musicline.de
Guns, God And Goverment World Tour (DVD)
Bandpage
Letzte News ::: 03.06.2002

"The two years since the release of my last album have been filled with God and Rappers. It's time for death and Satan to be put in the forefront."
Er ist wieder da. Mr Antichrist Superstar hat sich aus den Untiefen der zweijährigen Studioarbeit wieder ans Tageslicht gekämpft, kehrt zurück an die Oberfläche und hat "Holy Wood" im Gepäck, den letzten Teil einer Trilogie, die der Kirchenspötter nur zu gern Tryptichon nennt.
Schocken macht Marilyn Manson noch immer Spaß, denn gehasst zu werden ist seine oberste Priorität. Eine gute Basis dafür lieferte sein neues Albums bereits vor der Veröffentlichung. Auf dessen Cover prangt Manson nämlich gekreuzigt, mit eindeutigen Wundmalen übersät und fehlendem Unterkiefer - eine bezeichnenede Metaphorik für die ständige Zensur, die ihm zuteil wird?
Dem prüden Amerika war dieser Anblick jedenfalls zuviel und es verlangte nach einer entschärften Alternative. Wir hingegen können uns ungestört an der Heiland-Pose des Ex-Omegas laben.
19 Tracks sind auf "Holy Wood" zu finden - und wieder mal hat sich Marilyn Manson mächtig ins Zeug gelegt. Eingängige Melodien sind die Basis eines jeden Songs und je nach Lust und Laune schnürt "America's most hated man" diese zusammen mit harten Kampfparolen ("The Love Song") oder sentimentalen Balladen ("Count To 6 And Die"), schreiend oder flüsternd, zu einem vielfältigen Werk. Dabei bleibt er natürlich seinen Lieblingsthemen treu: Tod, Teufel und Verderben sind die Dinge, um die sich fast alles dreht.
Über all dem steht die Absicht, die angestrebte Trilogie aus "Antichrist Superstar", "Mechanical Animals" und Holy Wood" möglichst rund wirken zu lassen: Das neue Album klingt wie eine 50:50-Mischung aus seinen beiden Vorgängern. Auffälligster Hinweis der Verbundenheit ist wohl der Songtitel "Coma Black", wer genauer hinhört entdeckt jedoch weitaus unterschwelligere Übereinstimmungen. Dass zum Beispiel die erste Singleauskopplung "Disposable Teens" nicht nur entfernt an "Beautiful People" erinnert, ist kaum zu überhören. Aber ein Schelm, wer da Böses denkt, denn plagiiert ist hier nichts.
Mixer und Co-Producer Dave Sardy sorgte schließlich mit schrägen Soundeffekten für den letzten Schliff des Albums, das in dem Haus des Magiers Harry Haudini aufgenommen wurde. Beste Voraussetzungen also, dem neuen Werk die nötige Grusel-Atmosphäre und Mysthik mit auf den Weg zu geben. Bei Track Nummer 7 ("In The Shadow Of The Valley Of Death") klingt so hintergründig Babygeschrei aus den Boxen und zehn Tracks später ("The Fall Of Adam") will man den Hörer glauben machen, ein Fliegenschwarm hätte sich ins Zimmer verirrt. Donnergrollen, das Klicken einer schussbereit gemachten Waffe und kreischende Gitarren sind dagegen schon fast wieder Alltag auf Manson-Scheiben.
Als Resumee: "Holy Wood" ist ein lautes, starkes, aggressives und wie immer morbides Album. Ob es allerdings den Effekt auf seine Hörer hat, den Marilyn Manson wünscht, ist hoffentlich zu bezweifeln: "Dieses Album ist speziell für den Gebrauch gedacht, wenn man gerade zusammengeschlagen wird - oder als Inspiration, wenn man selbst jemanden verprügeln will. Ich will damit natürlich nicht sagen, dass man das machen sollte... Aber ich wollte mich eigentlich sogar selbst totschlagen, nachdem ich mir das Album ganz angehört hatte. Wenn du, nachdem du das Album gehört hast, nicht in der Stimmung bist, jemandem Schmerzen zuzufügen - dann bring es zurück und lass dir das Geld wiedergeben."
 
Inga Stumpf
> Alle Beiträge von Inga Stumpf
 
Weitere CDs von Marilyn Manson:
> The Golden Age Of Grotesque
> The Nobodies
> Mechanical Animals


Review   Marilyn Manson bei ebay

 

CD-Tipps

CD-Reviews

DVD-Reviews

News

Tourtips

zurück | nach oben

Anzeige: Tank leer? Dann jetzt Shell Gutschein gewinnen!

 

Homepage    CDs    Interviews    Stories    News    Touren    Gedrucktes    Sound & Video    Links    Charts   
Impressum    Mediadaten    Sitemap   

Copyright © discover, Bergisch Gladbach 2007