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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Marianne Dissard - L‘entredeux |
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Bekannt geworden ist die in Arizona lebende Französin als Duett-Partnerin von Calexico, auf einem ihrer bekanntesten Stücke: "The Ballad Of Cable Hogue" - und jetzt, fast zehn Jahre später, veröffentlicht Marianne Dissard nun endlich ihr Debüt-Album "L'entredeux".
Unter der Mitwirkung von Joey Burns und anderen Calexico-Mitgliedern sind zwölf Stücke entstanden, auf denen Marianne zeigt, dass ihr der Spagat zwischen ihrem Mutterland und ihrer Wahlheimat gelungen ist: Hier trifft der Charme französischer Chansons auf den heißen Wüstenwind Arizonas - und ganz nebenbei ist wohl eine sehr eigenwillige musikalische Mischung entstanden, mit einer gewaltigen Intensität, die sich nur entfalten kann, wenn zwei starke Charaktere wie Dissard und Burns aufeinander treffen.
Marianne singt von Liebe und Trennung, von One-Night-Stands und zerrissenen Liebesbriefen, baut eine dramatische Spannung auf, um sie dann in einem eher humoristisch angehauchten Chanson münden zu lasen - und zeigt dabei verschiedene musikalische Facetten auf, die sich durch das Zusammenspiel von Americana und Chanson ergeben.
"L'entredeux" ist somit ein Album geworden, das nicht nur jeden frankophilen Musikhörer begeistern wird, sondern auch eins, das so mancher Calexico-Fan in sein Herz schließen dürfte.
Kai Prager
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