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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Manic Street Preachers - Lifeblood |
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"Dieses Album wird wachsen, denke ich. Diesmal geht es nicht um gewichtige Aussagen. Ich denke, dass man sich zunehmend in es verlieben wird." Nicky Wire, Bassist der Manic Street Preachers, über "Lifeblood"
Mehr Worte braucht man über "Lifeblood", das siebte Album der Manic Street Preachers, fast nicht zu verlieren. Macht das Statement doch deutlich, dass es weit weniger politische Aussagen beinhaltet, als dies bislang gelegentlich der Fall war. Ebenso klar wird, dass der geneigte Hörer dem Album ein gewisses zusätzliches Maß an Zeit einräumen muss, um es in seiner Gänze richtig erfassen zu können. Und dieser zusätzliche Zeitaufwand lohnt sich durchaus, bleiben doch erst nach mehrmaligem Hören die zwölf Songs mit einer Gesamtlaufzeit von 45 Minuten warm im Ohr hängen. Wer aber so weit geht, bekommt "Lifeblood" dort so schnell auch nicht mehr heraus.
Abschließend sei hier noch das äußerst gelungene Artwork der CD genannt, welches auf kunststoffbeschichtetem Papier Blut in allen Variationen zeigt. Sehr schön!
Mit "Lifeblood" ist es den Manics gelungen, ein unangestrengtes, nicht anstrengendes Album zu veröffentlichen. Das können sie also auch...
Ole Cordua
> Alle Beiträge von Ole Cordua
Weitere CDs von Manic Street Preachers:
> Forever Delayed > Know Your Enemy
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