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CD-Review Manfred Mann 2006   CD-Review ::: Manfred Mann - 2006

Review Manfred Mann - 2006  
Review

Manfred Mann
2006

Rock
 
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Keine Frage, das hier ist eindeutig die alte Schule. Alle Lektionen gelernt, nichts vergessen und dabei stets weiterentwickelt. Einem Musiker wie Manfred Mann kann man nichts mehr vormachen und umgekehrt will er auch dem Publikum nichts vormachen, denn er weiß genau, wo der Hase lang läuft. Das war schon zu seligen Pop-Zeiten so, als er ein Dauer-Abonnement auf Chart-Platzierungen hatte und änderte sich auch nicht während der Jazz-Ausflüge zu Chapter III-Zeiten; die Earth Band war danach quasi nur noch eine logische Folge.

Nach einiger Zeit des Schweigens, liegt also nun das neue Album, "2006", vor und der Titel soll eine gewisse Form der musikalischen Weiterentwicklung signalisieren (so schreibt Mann in den Liner Notes) - aber keine Angst, das passt schon, auch wenn die Earth Band hier nur teilweise als musikalischer Background fungiert.
Schon der Anfang, "Demons And Dragons", lässt aufhorchen. Da ertönt klassischer Earth-Band-Sound im wechselhaften Gesang zwischen Noel McCalla und Chris Thompson. Plötzlich taucht, im Hintergrund, zunächst flüsternd, ein deutscher Sprechgesang auf: Thomas D. (Die Fantastischen Vier). Ich versichere allen Zweiflern: Das klingt wirklich toll und sollte extra betont werden. Deshalb wurde auch mit "Independent Woman" ein zweites Stück dieser musikalischen Liaison auf das Album gepackt. Basierend auf der Grundmelodie von Tschaikowskys Klavierkonzert singt zunächst Dean Hart, während zwischendurch ein Rap-Sample von Roxanne Shante (eben "Independent Woman") eingeblendet wird. Dann ist plötzlich die deutsche Stimme von Thomas D im Mittelpunkt und trägt den Song weiter.
Einige Stücke, wie beispielsweise "Down In Mexico", klingen dann wieder nach vertrautem Earth-Band-Material, obwohl, wie bei "Happenstance", neben Mick Rogers an den Gitarren nur der Meister selbst an der Aufnahme beteiligt war. Andere, wie "The Sexual History Of Sexual Jealuosy Parts 17 To 24", leben eindeutig durch ihre Gastmusiker auf (hier: Saxophonistin Thompson), die dem Song ihre ganz spezielle Note geben.

"2006" ist eine makellose Scheibe geworden, die nicht nur Earth-Band-Fans erfreuen wird. Ihre musikalische Vielfalt und der Einfallsreichtum beweisen, dass Mann seine Schulaufgaben gemacht hat.
 
Norbert Striemann
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