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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Magica - Wolves And Witches |
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Du fandest Nightwish BIS "Once" super? Dann hast du jetzt ein neues Lieblings-Album. Die Rumänen Magica treten mit "Wolves And Witches" würdig in die Fußstapfen der Finnen, die nicht nur poppiger, sondern irgendwie auch behäbiger geworden sind.
Klar erfinden die seit 2002 existierenden Magica das Thema Bombast-/Symphonic-/Power-/Gothic-Metal nicht neu, bringen aber alle Trademarks des Genres gekonnt auf den Punkt, ohne ausgelutscht zu klingen.
Front-Elfe Ana Mladinovici verfügt über eine fünfjährige, klassische Gesangsausbildung und trällert auf Band-Album Nummer Drei souverän in der angenehmen Schnittmenge aus Oper und Rock. Dazu nageln ihre vier männlichen Sidekicks ein kraftvoll-mitreißendes Metal-Korsett, das zum Glück nur ansatzweise mit (Billig-)Keyboard-Sound zugekleistert wird. Nein, hier dürfen die Gitarren noch braten, die Doublebass bollern, die Produktion drücken und die Matten fliegen. Reicht nicht? Mit "Dark Secret" und "Just For 2 Coins" haben Magica gleich zwei Hit-Asse im Ärmel, die der Band locker helfen sollten, sich auch auf mancher Club-Tanzfläche einen Namen zu machen.
Kurzum: "Wolves And Witches" bietet keine Innovationen, bringt die Stärken des metallischen Bombast Metals aber mitreißend auf den Punkt. Für die Zielgruppe daher zwingend.
Joachim Brysch
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