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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Madness - The Heavy Heavy Hits |
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Schon wieder 20 Jahre her, daß sich eine der ganz großen Bands zusammentat. "One Step Beyond", "Embarrassment", "Our House" und "My Girl" gehören heute noch zum allgemeinen Partyfundus und "Nightboat To Cairo", "House Of Fun" oder "Uncle Sam" sind auch aus der aktuellen Ska-Szene nicht wegzudenken.
Mit über 76 Minuten und 23 Stücken ist "The Heavy Heavy Hits" nicht nur die ultimative Hit-Sammlung der sechs Engländer, sondern auch eine Zeitreise in die größten Jahre der Band. Chris Foreman , Mike Barson, Lee Thompson, Graham McPherson, Dan Woodgate und Marc Bedford gelten als die Musik gewordenen Denkmäler der New Wave, aber auch des Ska. Mit einer riesigen Portion englischen Humors vermischten sie fröhlich Pop, Ska und Wave zu mehr als 20 Top Ten-Hits, die ihrem Label Stiff Records die Grundlage für -zig Veröffentlichungen anderer Bands schafften und damit dem Wave und Punk zum gigantischen Medienhype verhalfen.
Ohne Vinyl-Fetischisten und Sammlern ihre Formate wirklich ausreden zu wollen, und zu können, ist diese Best-Of genau das Mittel der Stunde für die sich langsam wieder formierende Ska-Front. Jede Menge Party-Spaß, für Kenner vielleicht etwas Wehmut und für Pop-Fans einfach nur gute Musik machen das Album zum erhellenden Lichtblick im völlig konfusen und kurzlebigen Pop. Schön!
Dirk Jessewitsch
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