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CD-Review Machine Head The Burning Red   CD-Review ::: Machine Head - The Burning Red

Review Machine Head - The Burning Red  
Review

Machine Head
The Burning Red
Roadrunner

Zwischen Metal und Hardcore
 
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Interview ::: Juni 2004
Bandpage
Letzte News ::: 18.01.2002

Machine Head treiben ihre musikalische Gratwanderung weiter auf die Spitze, die Grenzen zwischen HC und Metal lösen sich auf und plötzlich ist alles einfach nur noch richtig! Schade, dass man das so in Ungnade gefallene Wörtchen Crossover nicht mehr verwenden darf, der Erklärungsnotstand hätte ein Ende und man könnte in wohlgesetzten Worten über die Qualitäten des bislang besten Albums der Herren aus Oakland schwelgen.
Düsterer Hardcore im Mid-Tempo-Bereich und melodiebetonter Black- und True-Metal treffen sich zum hammerharten Riffing – mal gnadenlos vorwärts, mal, und seltener, in alptraumhaften gesetzten Passagen. Ein straight brutales Schlagzeug drischt an den Grenzen des Machbaren und bemüht dabei in den seltensten Fällen die jahrelang überstrapazierte Double-Bass. Irgendwo darunter rumort, gewaltig und oft unisono mit den Sechssaitern, ein Bass und kann sich nur in den seltensten Fällen zur Melodie-Arbeit disziplinieren. Darüber die unverkennbare Stimme von Robb Flynn ...und sein Name ist Schmerz, könnt man etwas pathetisch sagen. Direkter: Der Mann schreit sich all die Ungerechtigkeiten der Welt von der Seele und treibt das Ganze mit schönen, ruhigen Melodien perfide auf die Spitze.
Keine Frage, die Arbeit mit Produzent Ross Robinson hat die Band in die Analen der brettharten Rockmusik geschrieben. Denn auch nach dem x-ten Hören ist "The Burning Red" ein Album, von dem man nicht genug bekommen kann.
Wer jetzt handwerklich Stunts in Serie erwartet, liegt allerdings falsch. Das dritte Album von Machine Head besticht auf anderer Ebene. Melodien und Hooklines sind satt vorhanden, und obwohl die Arbeit mit dem hervorragenden, neuen Gitarristen Ahrue Luster das eher erschwert, stellen sich die vier ganz in den Dienst ihrer Musik. Niemand, auch nicht Flynn, muss sich in irgendeiner Weise unnötig profilieren und ausnahmslos alle Titel kommen in einer atmosphärischen Dichte, die man nur von ganz wenigen Alben kennt.
Machine Head haben die Hürde genommen, die dritte Platte ist im Kasten und ein Volltreffer. Viel Spaß!
 
Dirk Jessewitsch
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Weitere CDs von Machine Head:
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