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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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  17.2% |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Lisa Bassenge - A Little Loving |
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"Laszive Lethargie." Mit diesen Worten wurde Lisa Bassenge im vergangenen Sommer in einer der bundesrepublikanischen Jazz-Gazetten beschrieben. Auf den Punkt gebracht. Oft singt sie, als würde Müdigkeit sie in den nächsten Momenten davontragen. Meist liegt dann die angedeutete Ahnung eines kaum spürbaren Hauchs von Heiserkeit in ihrer Stimme. Aber genau das ist das Reizvolle, das Kraftvolle, das ganz und gar Eigene in Lisa Bassenges Gesang. Wie geschaffen für Spaziergänge zwischen Chansons und Schlagern. Mal veredelt durch die Jazzharmonien ihrer Weggefährten, mal auf dem Spielplatz des Pop verweilend. Gelegentlich auf die allernotwendigste instrumentale Begleitung reduziert. Intime Lieder. Zwei Eigenkompositionen, ansonsten Coverversionen. In der Interpretation von "Ohne Dich", einst von Hildegard Knef vorgetragen, gibt Lisa Bassenge ganz die Chanteuse. "In Between Days", eigentlich von The Cure, atmet Sehnsucht in jedem Ton. "Love Hurts". Minnie Riperton verkündete es in vergangenen Disco-Funk-Tagen. Lisa Bassenge hat ihn wirklich, den Blues. Und weiß, wovon sie singt. Dann wieder, als wäre nichts gewesen, gibt sie ganz locker mit auf den Weg: "Keep On The Sunny Side". Und klappt damit ihr Songbook zu. Das sie diesmal verfasst hat mit Andi Haberl am Schlagzeug, Christoph Adams am Piano sowie Kai Brückner an der Gitarre. Und am Bass nicht zu vergessen mit Paul Kleber, ihrem langjährigen musikalischen Weggefährten. Solide, verlässliche Partner. Denen immer auch noch Raum bleibt zur eigenen Entfaltung. "A Little Loving" wird verschiedentlich Reife zugeschrieben. Das ist auch so.
Ärnst Stänkowskie
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