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CD-Review Laurel Aitken Laurel Aitken Meets Floyd Lloyd & The Potatoe Five   CD-Review ::: Laurel Aitken - Laurel Aitken Meets Floyd Lloyd & The Potatoe Five

Review Laurel Aitken - Laurel Aitken Meets Floyd Lloyd & The Potatoe Five  
Review

Laurel Aitken
Laurel Aitken Meets Floyd Lloyd & The Potatoe Five
Grover Records / SPV

2Tone / 3rd Wave / Trad-Ska
 
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Da dachte ich, ich könnte ein paar flapsige Bemerkungen über die groversche Veröffentlichungspolitik in Sachen Laurel Aitken machen (siehe "Godfather Of Ska"), und dann erwischen die Münsteraner mich mit dermaßen heruntergelassenen Hosen! Wie bereits einige andere CDs von Laurel Aitken ist auch "... Meets Floyd Lloyd & The Potatoe Five" eine Wiederveröffentlichung eines Originals aus den Archiven von Gaz Mayall. Vorliegender Player gehörte jedoch in den Achtzigern zu den Ska-LPs schlechthin und sorgte bei so manchen Plattenspielern zu durchgescheuerten Tonabnehmern. Der extremste mir bekannte Fall ist ein mir näher bekannter Discover-Autor:
Als ich Ende der 80ies mit ein paar Psychos rumzuhängen begann, erbte ich von einem Einhorn eine Madness-, eine Loafers-LP und einen Sampler namens "Ska For Ska's Sake" (meine drei ersten Ska-Platten), die mich jedoch nur mäßig interessierten (auch die Musikrichtung - die eignete sich zum Pogen auf der Klosterfete, aber damals stand "Should I Stay Or Should I Go" von den Texans zu allem am besten!). Der gleiche Kollege nahm mir damals auch das Originalalbum auf Kassette auf. Nach mehrmaligem Hören war es vor allem ein Song, der mich in Beschlag nahm: "Sally Brown" (klar). Präziser ausgedrückt war es vor allem eine Passage, die so wichtig war: Der Instrumentalteil zwischen 1:50 und 2:20 und da genau die Auflösung der Harmonien bei 2:16 - 2:18 (das hab ich damals mit meiner Tissot-Rockwatch mitgestoppt!), der mich so richtig aus dem Häuschen brachte und meine erste Leidenschaft für Ska ins Leben rief. Betreffende Version von "Sally Brown" ist für mich nach wie vor die einzig authentische. Und die Kassette eine der drei Dinge, die ich mit auf eine einsame Insel nehmen würde. Nach einem Streit über die Version auf "Ringo The Gringo" mit meinem besten Freund hat meine damalige Freundin mich für bescheuert erklärt und verlassen.
Das mit der Loafers-LP (mit der einzigen authentischen "Skinhead"-Version) hab ich übrigens nur gesagt, um zu zeigen, wie überragend "Laurel Aitken Meets Floyd Lloyd & The Potatoe Five" wirklich ist.
 
Schorsch
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Weitere CDs von Laurel Aitken:
> With Court Jester's Crew - Jamboree
> Godfather Of Ska, Volume 3 1963 - 1966
> The Pama Years
> The Story So Far...


Review   Laurel Aitken bei ebay

 

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