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CD-Review LL Cool J Phenomenon   CD-Review ::: LL Cool J - Phenomenon

Review LL Cool J - Phenomenon  
Review

LL Cool J
Phenomenon
Def Jam / COP / PV

Rap-Oldie
 
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Beweisen braucht "Ladies Love Mr. Smith", besser bekannt als LL Cool J, nun niemandem mehr etwas. Mit mehr als 20 Millionen verkaufter Alben und unzähligen Branchen-Rekorden und -Auszeichnungen ist er der erfolgreichste HipHop-Artist aller Zeiten. Längst erstrecken sich seine Ambitionen nicht mehr nur auf das Showbiz, sondern auch auf (popularitätsfördernde) Aktivitäten wie Sommer-Camps mit Schulungs-, Kultur- und Erholungsmöglichkeiten für unterprivilegierte Kids, auf eine eigene Sports Wear-Schuh-Kollektion und einen eigenen Buch-Verlag. Smith, der, glaubt man den Cover-Shots, es mit jedem Tyson dieser Welt aufnehmen könnte, macht aber auch noch immer Platten und ist damit der einzige Old School-Hero "still around".

Daß dieses "Noch-Immer-Dasein" aber weder die bemitleidenswerte Unfähigkeit eines ehemals erfolgreichen Künstlers, nicht den Zeitpunkt zum Abtreten zu kennen, ist, beweist schon die Credits-Liste von "Phenomenon" . Busta Rhymes, New Edition, Keith Sweat, Redman, Method Man, The Lost Boyz: Alle(s), die (was) heute angesagt ist, erweis(t)en dem "Ladies man" die Ehre.

Zu Recht, ist "Phenomenom" doch ein Album, das ganz im Vetrauen auf und im Selbstbewußtsein um die eigene Stärke coolen Stuff nur so aus dem Ärmel schüttelt. Schon der Titeltrack, der in seiner lasziven Lässigkeit an Prince"s Glanzzeiten erinnert, ist ultrafetter, verzögerter Funk vom Feinsten. Auch auf "Starsky And Hutch" feiert LL gemeinsam mit Busta eine fröhliche Funk-Party und bekennt sich dabei zu seinem Old School-Ursprung. "Candy" schließlich bedient sich ebenso wie zuletzt Kollege Chubb Rock auf "The Man" des "Sunshine"-Samples. Gemeinam mit New Edition gelingt dem Schmuse-Panther hier eine weitere, für ihn so typische, samtene Ode (mit "I Need Love" hatte er vor Jahren die Rap-Ballade praktisch erfunden), diesmal einer "Candy" (seine Frau ?) gewidmet. "Phenomenom": Ein ganz reifes Alterswerk, das aber keinesfalls altmodisch ist. Gleichzeitig der Beweis für die Stärke der Alten, wie zuletzt auch Chuck D, EPMD und demnächst Rakim zeig(t)en.
 
Andreas Kötter
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Weitere CDs von LL Cool J:
> Mr. Smith
> G.O.A.T.


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