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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Kristofer Aström - Leaving Songs (2) |
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Kristofer Aström ist Schwede und singt bei der Combo Fireside. Beizeiten schrieb er Songs, die er bei der Band nicht anbringen konnte. Er veröffentlichte sie kurzerhand solo unter dem Bandnamen Kristofer Aström mit der Band Hidden Truck. Mit dabei waren Per Nordmark an den Drums, Peter Hermansson am Piano und der Basser Jon Jern. "Go, Went, Gone" hieß das erste Werk, und das hat 1998 bei Kritikern und Publikum gleichermaßen eingeschlagen. Die zweite Scheibe "Northern Blues" erhielt drei Jahre später sogar eine Grammy-Nominierung.
Nun liegt die dritte Scheibe auf dem Tisch, und die reiht sich mühelos in die selbstgeschaffene Tradition des Rocksängers ein. Wieder erwarten den entspannt zurückgelehnten Hörer sensible, zerbrechlich-melancholische Kleinode. Diesmal zwar mit einem weiteren Bandmitglied (Jari Haapalainen, E-Gitarre, Banjo, Akustikgitarre, Percussions) bleibt die Instrumentierung reduziert, bildet die Basis für atmosphärische, fragile, teils Western-lastige Songs mit Aströms sowohl weinerlichem, als auch Mut machendem Gesang. Im Vergleich zu "Go, Went, Gone" ist die Fortsetzung runder, weicher, professioneller. Das nagt ein wenig an der Unbedarftheit und Originalität und macht das Ergebnis grader. Dennoch bleiben Kristofer Aström mit seinem Hidden Truck äußerst einfühlsam und zart.
Ulf Kneiding
> Alle Beiträge von Ulf Kneiding
Weitere CDs von Kristofer Aström:
> & Hidden Truck - So Much For Staying Alive > Loupita > Leaving Songs > Northern Blues > Go, Went, Gone
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