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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Kenny G - Artist Collection |
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An dem genialen Saxophonisten Kenny G scheiden sich erfahrungsgemäß die Geister. Für die einen ist er ein elender Soft-Jazz-Mucker, der einem gehörig auf die Nerven gehen kann, die andere Seite schätzt seine elegante, relativ unaufdringliche Spielweise und die Hits, die er seit nahezu 30 Jahren regelmäßig veröffentlicht. Ich möchte mich auf keine Seite schlagen, kann aber jede Gefühlsregung nachvollziehen. Fakt ist, dass Kenny G seit jeher mit den Größen der Branche arbeitet, da er ein brillanter Instrumentalist ist. Angefangen beim Love Unlimited Orchestra, bis hin zur Jeff Lorber's Jazz Fusion Band und vielen anderen mehr. Sehr gerne hat er auch mit verschiedenen Sängerinnen gearbeitet, die seine Tracks dann regelrecht vergoldet haben. Mein persönliches Lieblingslied ist ja eigentlich "Hi, How Ya Doin'?", ein schwerer Achtziger-Funker, dem hier auf dieser Compilation bedauerlicherweise kein Platz eingeräumt wurde.
Ansonsten ist man bemüht, alle Epochen irgendwie abzudecken, was selbstverständlich schwer fällt bei dieser langen Schaffensperiode. Anspieltipps sind in jedem Fall "The Joy Of Life", "Songbird", "All In One Night" und natürlich "How Could An Angel Break My Heart" feat. Toni Braxton, sowie die Instrumentalversion vom Celine Dion-"Kracher" "My Heart Will Go On".
Hier gibt es die Chance, für relativ kleines Geld das Schaffen dieses Künstlers zu beleuchten. Zuschlagen, sofern man nicht eh alles von Kenny G besitzt!
Der Heilige Thöm
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