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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Karl Bartos - Communication (contra) |
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Ist Retro Zukunftsmusik?
Die Zukunft liegt in der Zukunft, doch das Wiederholkonglomerat unserer repeat-Generation scheint zum Denken die Schleife zu brauchen. Manchmal möchte man mit einer Gitarre in diese Platte einstimmen, um zu singen. Aber die Zukunft ist die Zukunft und Klanglandschaften bedürfen mehr der Gestaltung, als dem Wiedergekäue pseudoironischer Selbstgefälligkeiten.
Ästhetik steht hier nicht zur Debatte – man kann ohnehin alles gut oder schlecht finden. Die Grafiker zumindest lassen Otl Aicher grüßen, doch haben Piktogramme genauso wenig mit Stil zu tun, wie Kommunikation je Stil sein wollte. Jedenfalls entlässt einen die fragwürdige Situation, "Communication" in ein Nostalgieraster einzuordnen, nicht aus der Verantwortung, den Unterschied zwischen persönlicher Meinung und individueller Haltung ins rechte Licht zu rücken. Dessen muss sich das verehrte Publikum genauso gewahr werden wie die Künstler.
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Persönliche Anmerkung:
Man muss dem Schund und Kitsch der Neuromantik Einhalt gebieten. Das Multikulti-alles-ist-toll-Gehabe muss ein Ende nehmen. Karl Bartos trifft es fast wahllos, aber wir müssen aufrütteln und aus welcher Ecke man anfängt, verstaubte Klamotten zu entsorgen, ist eigentlich gleich. Wenn er ein toller Musiker ist, dann soll er tolle musik machen und uns nicht eine Meinung und Lob abverlangen, wo man gähnend weghört.
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Toll - ein kleines Manifest.
Markus Möritz
> Alle Beiträge von Markus Möritz
Weitere CDs von Karl Bartos:
> Communication (pro)
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