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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Kaiser Chiefs - Employment |
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Zum Zeitpunkt der Entstehung dieser Plattenkritik sind die Kaiser Chiefs bereits omnipräsent: grandiose Gigs, Club-Hits, Media-Hype. Die Wahl ihres Bandnamens hat sich somit als prophetisch erwiesen, sind sie in ihrer Disziplin (nennen wir sie beim Namen: Britpop) doch inzwischen ähnlich erfolgreich wie der südafrikanische Fußballklub (KaiZer Chiefs), der Pate stand, in seiner. Das Erfolgsgeheimnis ist hier wie da die stimmige Einheit von elf Teilen, in der sich zwar nur wenig wirklich herausragende Leistungsträger (u.a. "I Predict A Riot" und "Oh My God", die zurecht als Singles ausgewählt wurden) finden, die aber durch Abwesenheit von unterdurchschnittlichen Akteuren besticht. Und wie klingt Erfolg? In diesem Fall nach den frühen Werken von Blur und Supergrass, aber auch Madness Einflüsse sind eindeutig auszumachen. Im Nord-Westen nichts Neues also, zumal auch textlich konsequenterweise auf Überraschungen verzichtet wurde. Aber wem es gelingt, aus den genannten Einflüssen ein derartig stimmiges, eingängiges Album zu schmieden, braucht keine Innovationen, um ganz vorne mitzuspielen. Wäre das Album Mitte der Neunziger erschienen, wäre die legendäre Battle-Of-The-Bands zwischen Oasis und Blur (ja, liebe anglophile Kids, DAS ist die korrekte Reihenfolge!) durch die fünf Lads aus Leeds zum Mehrfrontenkrieg geworden. Doch auch ten years after sind sowohl die Kaiser Chiefs als auch die Kaizer Chiefs Titelanwärter. Aber: die Saison läuft noch.
Christian Grün
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