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CD-Review Kaipa Mindrevolutions   CD-Review ::: Kaipa - Mindrevolutions

Review Kaipa - Mindrevolutions  
Review

Kaipa
Mindrevolutions
Inside Out / SPV
erschienen im Mai 2005
Prog Rock
 
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"Kaipa steht seit 30 Jahren für schwedischen Prog Rock mit Folk-Tradition." Diese Waschzettel-Behauptung der Plattenfirma stimmt nur bedingt in Bezug auf die Jahreszahl, denn immerhin gab es von 1982 bis 2002 eine nicht unbeträchtliche Schweigeperiode. Auch agiert die Band seitdem in einer anderen Besetzung, wobei der Fairness halber natürlich gesagt werden muss, dass die Gründungsmitglieder, der Keyboarder Hans Lundin und Flower-Kings-Gitarrist Roine Stolt, immer noch die treibenden Kräfte sind. Ihre Soli sind auf jeden Fall prägend für den Sound auf "Mindrevolution"s. Ebenso die zwei Gesangsstimmen von Aleena und Patrik Lundin, die eine erfreuliche Abwechslung bieten.

Der Beginn der Revolution ("The Dodger") klingt noch ein wenig unausgegoren, aber schon "Electric Leaves" geht gut ab und schlägt den richtigen Weg ein. "Shadwos Of Time" und "A Pair Of Sunbeams" reihen sich da bedenkenlos ein, sind nicht zu überladen und brodeln im eigenen Saft. Besonders gelungen ist das schwermütige "Last Free Indian", in dem sich Roine Stolt mit der Geschichte der Indianer auseinandersetzt und das halbakustisch daher kommt. Die Streicher wirken nicht, wie so oft in derartigen Beispielen, aufgesetzt, sondern korrekt platziert – nur der Gesang wirkt an einigen Stellen ein wenig theatralisch.

Der Höhepunkt wird allerdings durch das 26-minütige Titelstück gesetzt, ein Lundin-Song, der ursprünglich als Bonus-CD geplant war und erst auf Drängen von Stolt seinen Weg auf den Tonträger fand. Es ist ein wunderschönes, melodisches Kleinod, das eingangs, getragen durch Flötenspiel, durch die Stimme Aleenas geprägt wird. Dann aber setzt ein flotter Basslauf mit Jazz-Elementen ein, der, gekoppelt mit dem passenden Drive von Ex-Frank-Zappa- Drummer Morgan Ägren, den Soundteppich für eine traumhaft-musikalische Reise legt. Harmonische Passagen lösen sich mit rockigen Elementen ab und bieten den beiden Köpfen die Möglichkeit, ihre Instrumente mit diversen Soli zu bearbeiten.
 
Norbert Striemann
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