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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Jungle Brothers - You In My Hut Now |
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Der Dschungel, der Dschungel, die Brüder, die Brüder. Ja, sie sind zurück, obwohl man bei diesen Herren nicht von einem Comeback sprechen kann, da sie eigentlich über die Jahre immer da waren. Mal gut, mal schlecht oder geremixt - aber immer irgendwie präsent. Ich hoffe, keiner verlangt von den Jungs eine Wiederholung ihres Meisterwerks, "Straight Out The Jungle", das wäre vermessen. Meine Hoffnung war es, viele witzige Selbstzitate oder ähnliches präsentiert zu bekommen ...und ich wurde nicht enttäuscht. Es wimmelt nur so von Anspielungen auf vergangene, goldene HipHop-Tage. Man kommt sich vor wie in einem unaufgeräumten Kinderzimmer: In jeder Ecke und Nische verbirgt sich etwas tolles, mit dem man spielen kann. Vergleichbar vielleicht auch mit unserer 90iger Weltmeister-Truppe, sie können immer noch einen soliden Ball mit einigen Tricks und Kniffen spielen, nur nicht mehr so schnell und es sieht nicht mehr so modern aus. Aber es sind ausgebuffte Profis, denen man kein X für ein U vormachen kann. Zu Tränen gerührt war ich das erste mal bei Track 3 ("Spice It Up"), da haben die Jungs doch den alten Haudegen Just-Ice (Latoya, Put that record back on, Going way back) aus der Versenkung gehievt, der tatsächlich den besten Rap-Part des gesamten Albums rausrotzt. Hallo Plattenindustrie!? Gebt diesem Mann einen Job - er ist immer noch genauso durchgeknallt wie früher, als er mit DMX und Mantronik um die Häuser zog! Ich liebe diesen Typen abgöttisch.
Abschweifen tue ich ja gerne mal, nun aber zurück zu den Brothers, den Brothers, dem Dschungel, dem Dschungel.
Natürlich kann man nicht total unkritisch sein und nur ob ihrer Pionierarbeit alles toll finden, aber es sind einfach mehrere sehr nette Nummern zu verzeichnen. Zum Beispiel gleich der Opener, "Booty Trap", bietet soliden HipHop mit einem catchy Refrain, der sofort überzeugt. "You In My Hut Now" ruft Erinnerungen an "I'll House You" wach, auch wenn heutzutage ihre Raps ein wenig antiquarisch rüberkommen. Ein weiterer Tänzer ist "Do Your Thing" ein echt cooler Funk-/Disco-Loop, der deinen Arsch bewegt, if you like it or not. Aber auch etwas smoothere Stücke wie "Something About 'Cha" kann man sich gut reinziehen. Ansonsten gibt es auch leichte BigBeat-/Drum'n'Bass-Anleihen, aber wie gesagt, nur angedeutet.
Verschweigen möchte ich an dieser Stelle nicht, dass einige Sachen auch wirklich totaler Mist sind, aber ich habe lange nicht mehr so viel Spaß gehabt wie mit diesem Album. Also was soll's: JB's comin' through, wie immer!
Der Heilige Thöm
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