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CD-Review Julian Sas Twilight Sky Of Light   CD-Review ::: Julian Sas - Twilight Sky Of Light

Review Julian Sas - Twilight Sky Of Light  
Review

Julian Sas
Twilight Sky Of Light
CoraZong / Soulfood
erschienen im Januar 2005
Blues
 
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"Twilight Sky Of Light" ist das nunmehr sechste Studioalbum des holländischen Gitarristen, dessen Qualitäten sich mittlerweile - zumindest auf diesem Kontinent - herumgesprochen haben sollten. Beachtenswert ist wieder einmal: Sas brilliert nicht nur als stilsicherer Saiten-Quäler, sondern ebenso als guter Sänger. Und auch auf der aktuellen Scheibe lässt er seinen Mitspielern genügend Spielraum, stellt sich nicht permanent in den Vordergrund. Seine Einsätze sind wohl durchdacht und ausgewogen und so präsentiert das Album ein gut eingespieltes Trio mit Tenny Tahamata am Bass und Pierre Le Haard am Schlagzeug. Allerdings wurde, zum Zwecke der Unterstützung, bei einigen Nummern, die gute alte Hammond bzw. ein Piano eingesetzt. Pieter van Bogaert macht dabei an den Tasten einen guten Job und rundet somit den Sound perfekt ab, der ja, wie bei Sas nicht unüblich, auch schon mal die Bereiche der kommerziellen Rock-Musik tangieren kann.

Das neue Album bietet (im Sinne von Offenbarung) natürlich in erster Linie nichts "Neues", sondern Wohlbekanntes, gemäß der ebenso alten Maxime "Schuster bleib bei deinen Leisten". Julian Sas spielt halt den Blues in all seinen Variationsmöglichkeiten und deshalb gibt es hier wirklich exzellenten Slow Blues ("I'm Still Crying") neben harten und kraftvollen Nummern ("Freedom Bound") zu hören. Da fliegen einem fetzige Knaller um die Ohren ("The Devil Got My Number") und gelegentlich wird auch schon mal mit der Radiotauglichkeit geliebäugelt. So ist das eh schon friedliche "That's Enough For Me" für die Radio-Version (die ebenfalls auf dem Album enthalten ist) noch einmal um knapp die Hälfte gekürzt worden.

Trotz alledem: Mit "Twilight Sky Of Light" ist Julian Sas wieder eine runde Studioproduktion gelungen, die erneut zeigt, dass Gitarristen, die von Leuten wie Hendrix, Gallagher, Moore und Konsorten beeinflusst wurden, durchaus in der Lage sind, einen eigenen Stil zu hegen und zu pflegen. Hier gibt es Rock, Blues und Boogie fürs Herz mit echt starken Songs - denn das Sas auch noch ein überdurchschnittlicher Songwriter ist, sollte zum Abschluss auf keinen Fall unerwähnt bleiben
 
Norbert Striemann
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Weitere CDs von Julian Sas:
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