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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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| eine andere |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Jasmin Tabatabai - Only Live |
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Was denn nun? Schauspielerin oder Musikerin? Ent- oder weder? Auch für Jasmin Tabatabai, die als Hauptdarstellerin, Sängerin und Hauptkomponistin des Soundtracks von "Bandits" ihren bislang größten Erfolg feierte, wird sich diese Frage vermutlich niemals eindeutig beantworten lassen. Fest steht, dass sie 2002 mit "Only Love" ein schönes Indie-Pop-Album abgeliefert hat, welches sich durchaus berechtigt wochenlang in den oberen Regionen der Charts platzieren konnte. Das Abschlusskonzert der gleichnamigen, restlos ausverkaufte Tournee der bis zu ihrem zwölften Lebensjahr im Iran aufgewachsenen Berlinerin im übervollen ColumbiaFritz liegt nun auch als Tonträger vor. Darauf finden sich neben ihren schönen Liebesliedern auch einige neue Versionen der Bandits-Hits, eingespielt mit ihren Film-Partnerinnen Katja Riemann und Nicolette Krebitz, welche Tabatabai auf die Bühne bat, nachdem sie sie im Publikum entdeckte.
Leider jedoch springt der Funke dieser Live-Darbietung nur bei wenigen der insgesamt 19 auf "Only Live" vertretenen Stücke auf den Hörer über. Sicher, "Catch Me" etwa gefällt durchaus, das darauf folgende, leider viel zu dumpfe "If I Were God" hingegen weckt dann eher Erinnerungen an ausgelassene "Wutzrock-Schulkonzerte", welche ich mit einer anderen Erwartungshaltung zwar auch zu schätzen gelernt, mir aber für "Only Live" nicht unbedingt erhofft habe.
Love for "Only Live"? Vielleicht gilt dies für Fans von "Bandits", sicherlich für begeisterte Konzertbesucher, weniger allerdings für Tabatabai-Neulinge. Die kaufen lieber "Only Love" oder warten auf das nächste reguläre Album.
Ole Cordua
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