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CD-Review James Last They Call Me Hansi (contra)   CD-Review ::: James Last - They Call Me Hansi (contra)

Review James Last - They Call Me Hansi (contra)  
Review

James Last
They Call Me Hansi (contra)
Polydor / Universal
erschienen im Oktober 2004
Tribute-Pop
 
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Gentleman Of Music (DVD)
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75 Jahre hat der alte Kapellmeister mittlerweile auf dem Buckel, wozu ihm herzlichst gratuliert sei, und erlebt gerade ein Revival, das er sich in dieser Form wohl kaum hätte erträumen können. James Last ist hip, und wie. Diesen Popularitätsschub zum Ende seiner Karriere wird ihm wohl auch jeder gönnen, der sich zumindest mal ein wenig mit der Arbeit des Big-Band-Leaders beschäftigt hat, die durchaus die eine oder andere anschaffenswerte Veröffentlichung hervorgebracht hat. Was wir ihm allerdings sicher gerne erspart hätten, wären schleimscheißerische Ehrbezeugungen wie die eines Xavier Naidoo, der plötzlich behauptet, schon im Alter von sechs Jahren James Last imitiert und gespielt zu haben. Weil er ihn natürlich damals schon so toll fand. Sowie uns und ihm dieses Album, für das sich James Last die Unterstützung zahlreicher Gastvokalisten gesichert hat. Was diese allerdings abliefern, ist zu einem nicht geringen Teil mehr als schwach. Den wohl besten Song von "They Call Me Hansi", der Opener "The Lonely Sheperd 2004" aus der Feder von RZA, kennen wir allerdings schon vom Soundtrack zu "Kill Bill". Immerhin noch solide Arbeit liefern sowohl Jan Delay ("Halt Es Fest (Fantasy 2004)") und Herbert Grönemeyer ("Live Again / Immer Und Nochmal") ab, allenfalls mittelmäßig fällt der Beiträge des Tigers Tom Jones aus, eine Klasse darunter noch liegt der Gastauftritt von Hayley Westenra, vom in bekannter Manier genölten Beitrag von Xavier Naidoo wollen wir erst gar nicht reden, und auch Luciano Pavarotti will sich mit dem Stück "Caruso" nicht so recht anfreunden. Für einen kleinen Lichtblick sorgen denn auch allenfalls Till Brönner & Derek Watkins mit dem relaxten "Windmills Of Your Mind", dass als einziges Stück wahres James-Last-Big-Band-Feeling zu verströmen weiß, wohingegen Nina Hagen mit "Love Will Survive (Die Liebe Siegt Immer)" weit hinter ihren Möglichkeiten bleibt. Für ein einigermaßen versöhnliches Ende sorgt dann auch allenfalls der abschließende Bonustrack: Elvis Presleys "Fool", das allein zwar den Kauf einer Elvis-Scheibe, aber niemals den Erwerb dieses Album rechtfertigen würde. Schade um eine wirklich gute Idee, die am Desinteresse oder auch dem Unvermögen der meisten Beteiligten scheitert. Unseren Respekt vor James Last aber lassen wir uns dadurch trotzdem nicht nehmen.
 
Arnulf Woock
> Alle Beiträge von Arnulf Woock
 
Weitere CDs von James Last:
> Elements Of James Last Vol.1
> They Call Me Hansi (pro)


Review   James Last bei ebay

 

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