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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Jacob Faurholt - Hurrah Hurrah |
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Ja, ja, die Skandinavier sind immer wieder für eine musikalische Überraschung gut, so wie Jacob Faurholt. Der Däne setzt auf seinem zweiten Album auf tendenziell klassischen Singer/Songwriter-Stoff, besitzt aber eine liebenswert-schrullig-verstörende Art und erinnert damit entfernt an seinen norwegischen Kollegen Erlend Ropstad.
Die zehn Stücke sind recht minimalistisch instrumentiert, klingen unbekümmert und teilweise auch etwas anarchisch, nämlich dann, wenn Faurholt ruhige Passagen mit reichlich Verzerrung zukleistert. Das passiert zum Glück nur zwei, drei Mal. Der Rest bewegt sich in chramant-eigenwilligen Bahnen mit zum Teil skurrilen Texten ("Mind Of The Young" etwa dreht sich darum, warum Ältere die Erlebniswelt Jüngerer nie ganz werden verstehen können).
Ein kleiner Schwachpunkt ist allerdings Faurholts Gesang. Sein relativ dünnes Stimmchen geht okay, haut aber nicht um - schon gar nicht, wenn - wie in "Sing Little Bird" - Sängerin Trine Omø filigran mitträllert. Auch, dass die mit gerade mal 30 Minuten ohnehin knapp bemessene Spielzeit am Ende der CD mit vier Minuten sinnfreier Verzerrung gestreckt wird, ist nicht unbedingt das, was man erwartet. Aber genau hier schließt sich der schrullig-anarchise Kreis von "Hurrah Hurrah". Eine kleine feine Nischen-CD für Entdeckungswillige.
Joachim Brysch
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