copyright discover koeln, 2002 werbung
discover - musik & mehr
  CD-Reviews Interviews Stories News Touren Bücher und Comics Sound & Video Bandlinks, Labellinks, Surftipps Die aktuellen MP3- und Videocharts  
Finden
 

Mr. Undercover
Vorgestern, auf dem Essener Automarkt...

Leserpoll
Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...

Berlin
37.9%
eine andere
20.7%
Hamburg
17.2%
Köln
17.2%
München
6.9%
anzeige
anzeige
 
CD-Review Italian Connection La Dolce Vita   CD-Review ::: Italian Connection - La Dolce Vita

Review Italian Connection - La Dolce Vita  
Review

Italian Connection
La Dolce Vita
Edel
erschienen im April 2003
Italopop-Compilation
 
> CD-Preisvergleich
> Jetzt bei Musicload downloaden

Voooolaaaare, ooooh, der Brenner liegt schon hinter mir, Pinienbäume fliegen im gleißenden Sonnenlicht vorbei. Ein Panini an der Raststätte, ein Lächeln von Ornella Muti, die gerade aus ihrem Fiat Panda steigt. "Tu mi biachi?" Alles ganz schön Dolce Vita hier, eh? Weiter durch die Toskana... Paolo Conte raunzt durchs Autoradio. Nebenan im Stau die Lehrerfamilia im Volvo-Kombi und alle singen mit - immer schön laut das "Azzurooooo" und dann kommt natürlich nichts mehr außer unverständlichem Brummeln, denn wer kann schon mehr italienisch als das übliche "due pizza kwattro statzohnie" (und dann trotzdem immer voll falsch bei Luigi zwei Expresso bestellen...)

Aber genau so muss er sein: Der Italopop für uns Deutsche. Ein bis zwei italienisch klingende Wörter, eine sommersonnige Melodie und schon sind wir Teutonen mit 180 auf der gefühlsmäßigen Autobahn gen Süden. Die Compilation "Italian Connection" fängt für meinen Italogeschmack mit Ridillos "Prima, Durante, Dopo" aber etwas zu riminiesk an und auch Kay Biancos Bee Gees-Cover "Quando Sei Con me" schubbert mir einen Tick zu lauwarm aus der Schwulendisko, so dass ich mir sehnsüchtigst ein wenig Adriano Celentano wünsche. Große Namen betreffend aber, wird man eher enttäuscht. Das macht aber nichts, denn wie in der Eisdiele bietet "Italian Connection" eine nette Mischung aus 60er Jahre-Ratpack-Style wie Nicola Ariglianos "I Sing Amore", 70er Jahre Italodisko, unvermeidbarem Hitparaden-Italopop à la Nek und wie die Schokoladensplitter im Stracciatellaeis auch loungige Musik von Otto Ohm und Luca Carboni. Die gute Mischung macht "Italian Connection" letztlich doch noch zu einem interessanten Hörerlebnis, das sich allerdigs mehr in einer beige gefliesten Pizzeria irgendwo in Dortmund als in einem Oberstudienrat-Toskanaurlaub zu Hause fühlt. Bella Ciao!

Siehe auch "French Connection"
 
Oliver Hochscheid
> Alle Beiträge von Oliver Hochscheid

Review   Italian Connection bei ebay

 

CD-Tipps

CD-Reviews

DVD-Reviews

News

Tourtips

zurück | nach oben

Anzeige: Tank leer? Dann jetzt Shell Gutschein gewinnen!

 

Homepage    CDs    Interviews    Stories    News    Touren    Gedrucktes    Sound & Video    Links    Charts   
Impressum    Mediadaten    Sitemap   

Copyright © discover, Bergisch Gladbach 2007