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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Into Eternity - The Scattering Of Ashes |
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Es ist schon imponierend, was diese Jungs alles im Rucksack haben: rasante Riffs, virtuose Soli-Duelle, schwindelerregende Rhythmik und astreine Refrains. Dazu die ganze Gesangspalette von Halford-Screams bis Cradle Of Filth-Gekreische. Das alles in jedem einzelnen der insgesamt elf Songs von "The Scattering Of Ashes". Wahrlich, Into Eternity fackeln das gesamte Metal-ABC ab. Langweilig wird es bei diesem Feuerwerk nicht.
Denkt man zumindest bis zur Hälfte der Platte. Dann nämlich stellt sich der verblüffende Effekt ein, dass sich trotz dieser Ballung eine unerwartete Monotonie breit macht. Für sich betrachtet, ist jeder Song sicherlich ein kleines Meisterstückchen. Das Manko liegt darin, dass die Band versucht, all ihr Können in ein Lied zu packen - zum Schaden des Gesamtwerks.
Würde sie mit ihren Stilmitteln nicht hausieren gehen, sie gezielter einsetzen und den einzelnen Songs dadurch mehr Individualität schenken, ergäben die Ambitionen sicherlich ein Opus mit einem größeren Spannungsbogen. Wenn ich beispielsweise zum Vergleich Celtic Frosts "Monotheist" heranziehe, so muss ich sagen, dass das Schweizer Urgestein mit weniger Mitteln ungleich mehr erreicht.
Das alles soll aber nicht heißen, dass "The Scattering Of Ashes" eine mäßige Platte wäre. Nein, sie ist gut, sehr gut sogar, schnell und laut wie ein schwarzer High-Tech-ICE.
Christian Liederer
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