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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: instruMental surgery - 0.01 |
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Es ist schon ein Leid für die DJs: Da erschaffen sie Tag für Tag neue innovative Beats, reichern diese mit heftigen Bässen an und rühren dem ganzen noch ein paar Samples unter, bis sie endlich zufrieden sind. Dann kommt irgendein Rapper daher und quatscht dir deinen kompletten Track zu und heimst dann meistens noch die Lorbeeren ein. Ob dieser Ungerechtigkeit kann man schon verzweifeln oder einfach ein Instrumental-Album aufnehmen. Den zweiten Weg sind diverse deutsche Producer und DJs gegangen und haben diese Scheibe rausgebracht. Wie vielfältig soetwas klingen kann, beweisen die Beatbastler mit jedem Stück. Die Spannbreite ist groß und reicht von jazzigen, angedubten Nummern über klassischen HipHop mit Scratcheinlagen und Vocalsprengseln bis hin zu Elektroklängen der 80er Jahre.
Dennoch klingt es recht homogen und man kann relaxt den Silberling durchlaufen lassen, ohne weiterskippen zu müssen. Als DJ im Club kann man die Platte natürlich auch ausgezeichnet zum kurzen Dazwischenmixen benutzen, dafür eignen sich Instrumentals ja immer besonders gut. Sehr gelungen finde ich die Trax von Hawkeye, der HipHop, Graffiti und Breakdancing noch mal genauer beleuchtet und mit coolen KRS 1 Vocal-Samples glänzt. Auch der frühe Aktivist Marius No. 1 sticht mit "Germoney (Can´t Buy Me)" soulig hervor. Ansonsten ist das hier natürlich keine Ansammlung von potenziellen Radio-Hits oder dergleichen, aber immer wieder findet man beim erneuten Durchhören gute Ideen und überraschende Breaks. Das Potenzial für solch ein Projekt ist auf jeden Fall vorhanden und der Spaß für den Konsumenten kommt auch nicht zu kurz.
Der Heilige Thöm
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