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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Industriepalast - Hochpolung Des Willens / Gropius Effekt / Resonanzkatastrophe |
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Hinter Industriepalast verbirgt sich der 19-jährige Matthias Haurand. Beeinflusst von Industrial-Größen wie Genocide Organ, Marita Schreck oder der Cold Meat Industry Band kreiert er seit gut einem Jahr seine eigenen Songs. Nach drei Studioalben und einer Live-CD gelangte er durch den Beitrag "Knochenangst" von der Platte "Gropius Effekt" auf dem "Chrom De La Chrom"-Sampler des Black Channel-Labels an ein größeres Publikum. Auf dem Konzert zum Sampler entstand der digitale Live-Mitschnitt.
Alle Veröffentlichungen zeichnen sich durch eine verspielte Mischung verschiedenster Industrial-Elemente aus. "Gropius Effekt" als erste Scheibe ist sehr Old School, heiß treibend, laut und tanzbar. "Resonanzkatastrophe" hat neben Tanzflächenfüllern wie "I Do Therefor I Am" sehr viele ambient-industruielle Anleihen zu bieten. Ähnlich gestrickt ist Album Nr.3, "Hochpolung Des Willens". Auch hier ist mit "The Marching Man" wieder etwas für die DJs dabei. Immer präsent sind Sprach-Samples wie beim Clubhit "Knochenangst", doomige Klangflächen a la Sonar und wummernde Beats.
Dieser Tage ist ein neues Album erschienen. Arbeitstitel ist "Mord - Konstruktionswahn", vorab gehörte Tracks lassen auch hier auf eine Klasse-Scheibe hoffen.
Wäre schön, auf etwas kommerziellere Art und Weise von Industriepalast zu hören. An alle Industrial-Fans: Besorgt euch diese Mucke - es lohnt sich. Abtanzen ist angesagt.
Holger Galla
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