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CD-Review Indian Tea Company Premonition   CD-Review ::: Indian Tea Company - Premonition

Review Indian Tea Company - Premonition  
Review

Indian Tea Company
Premonition
BMG / Town House

Rock / Elektro / Ethno
 
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Hunderttausende Bands auf dieser Welt wollen wie die Beatles klingen, wie die Stones, die Sex Pistols oder andere Kultbands. Manche enden als Coverbands auf Jahrmärkten, manche geben ihr amateurhaftes Streben schnell auf. Die Hamburger Band Indian Tea Company allerdings blieb leider hartnäckig und hat tatsächlich einen Abnehmer für ihr Debutalbum "Remonition" finden können. Wahrscheinlich ein Freund der Familie. Vom ersten bis zum letzten Track versucht sich die Band als plumper Abklatsch der kanadischen The Tea Party - schon bei der Wahl des Bandnamens konnten sich die Musiker um Masterminze Guido Goh es sich nicht nehmen lassen, unbedingt den Verweis auf TEA hineinzubekommen, möglich, dass sie dabei einen im selbigen hatten. Einziger kleiner Vorteil für die Indian Tea Company: The Tea Party haben in Europa bislang nie den Durchbruch geschafft und nur wenige werden auf die Idee kommen, dass der Sound der Band schonungslos abgekupfert wurde. Denn würde es nicht diesen eindeutigen Tea Party-Verweis geben, könnte man der Band glatt etwas innovatives unterstellen. The Tea Party nämlich mischen Rock-, Elektro- und Ethno-Sounds miteinander, ihre größten Erfolge waren das bahnbrechende Album "The Edges Of Twilight" und ferner "Transmission". Beide sind aber ohne Zweifel auch große Bestandteile im Leben der Indian Tea Company. Boshaft könnte man denken, sie hätten Nigel Martyn und Co. um Stücke gebeten, die auf "Transmission" keinen Platz mehr hatten. So richtig schlecht sind sie ja auch nicht, immer noch lieber Indian Tea Company im CD-Player als Dieter Bohlen. Aber Eigenständiges ist da einfach nicht herauszuhören. "Premonition" ist eine Bewerbung, bei der nächsten Tea Party-Tour als Support zu agieren. Ach, und etwas Gesangsunterricht könnte nicht schaden, der Sänger hat zwar keine schlechte Stimme, trifft bloß oft genug die Töne nicht. In diesen Fällen hat der Produzent lieber gleich den Stimmverzerrer eingeschaltet, der die Schwäche allerdings auch nicht kaschieren kann. Diese CD muss man nicht haben. Man sollte vielleicht sogar einen großen Bogen um sie machen. Lieber das Original anhören - The Tea Party veröffentlichten erst vor kurzem mit "Tangents" eine Sammlung ihrer besten Songs.
 
Oliver Stahmann
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