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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Incubus - Morning View |
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Nicht einmal Freunde des gepflegten Kreuzübers konnten mit dem Namen Incubus viel anfangen und einer breiteren Masse wurde das kalifornische Quintett erst durch die Hymne "Drive" bekannt. Damit sie ihren neu errungenen und definitiv vergönnten Status halten, werfen Incubus im Anschluss an den Single-Erfolg nun den nachfolgenden Longplayer "Morning View" auf den Markt. Mit eben diesem hat "Drive" stilistisch recht wenig gemein, doch enttäuscht wird die geneigte Hörerschaft dennoch nicht.
Es wird deutlich härter gerockt - doch man sollte nicht den Fehler begehen, Incubus in die NuMetal-Ecke zu stellen. Ihr Sound hat mehr mit funkigem Metal á la Faith No More zu tun, als mit dem gekünstelten Rap-Habit von Limp Bizkit. Sänger Brandon Boyd spielt mit seiner Stimme, seinem Auf und Ab in der gesanglichen Gefühlsebene. Textlich hält man sich an bewährte Strukturen: Liebeserklärungen, innere Weisheiten, Lebenslagen und Erinnerungen werden in gepfefferten Riffs, zuckenden Rhythmen oder auch in leisen Auftritten mit Akustikgitarre verpackt.
Fazit: Eine ideale Mischung aus krachenden Headbanging-Sounds und balladesker Sanftmut.
Inga Stumpf
> Alle Beiträge von Inga Stumpf
Weitere CDs von Incubus:
> A Crow Left Of The Murder > S.C.I.E.N.C.E. > Enjoy Incubus
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