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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Heyday - Wide Awake |
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Ist es nicht schrecklich? Irgendwie beginnt alles wie in "Und täglich grüßt das Murmeltier". Der Radiowecker springt an und spielt jeden Morgen das selbe nervtötende Lied. Aber genau betrachtet ist es noch viel schlimmer: Es ist nämlich gar nicht immer ein und das selbe Lied! Es ist nicht mal die selbe Band! Und trotzdem schmachtet immer ein gefühlsbetonter Eddie-Vedder-Sound-Alike zu Rockgitarrensounds, die man wahrscheinlich unter www.grungeisnotdead-itjustsmellsstrange.com runterladen kann. Mal heißen diese Vollblutmusiker Nickelback, mal Livehouse. Mal schwärmt der Radiomoderator von Creed, mal lobt er die energiegeladenen Balladen von was-weiß-ich-wem. Warum soll ich mir die Namen noch merken? Ich weiß es nicht mehr... Sicherlich, es ist unfair ausgerechnet die CD-Kritik von Heyday aus Wuppertal so zu beginnen, aber mit den oberen Zeilen ist eigentlich alles gesagt. Bleibt nur noch ein kleines Geständnis meinerseits: Anfang der Neunziger schrieb der Trierische Volksfreund - eine anerkannte Größe auf dem Markt der Musikmagazine - über den Sänger der Band A Pilot's Thumb sinngemäß folgende Zeilen: "Oliver Hochscheid klingt wie eine Mischung aus Kurt Cobain und John Lennon. Aber besser gut inspiriert als schlecht selbstkreiert!" Das war berechtigt, tat aber weh. Genau wie der Beginn des Heyday-Bandinfos, das dreist behauptet: "Die deutsche Rockszene befindet sich im Umbruch..." Also A&Rs der Welt: Auf ins Land der Amirock-Klone! Denn hier wird Rockmusik noch handgeklont und nach Reinheitsgebot kopiert ... Ein Umbruch muss ja offensichtlich nicht zwangsläufig positiv ausfallen.
Oliver Hochscheid
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