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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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| eine andere |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Heyday - 23 |
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Mit Reamonn waren sie auf Tour - ansonsten sind die fünf Jungs aus Wuppertal noch recht unbekannt. Seit 1998 spielen Heyday in ihrer heutigen Formation zusammen und haben rechtzeitig zur Konzertserie ihre ersten Songs auf Platte gepresst. Nur eine kleine EP mit dem Titel "23" ist es geworden, doch der Name der Combo scheint Programm. Mit voller Kraft kommen Heyday gleich mit dem ersten Song "Summer" daher und bieten dem Hörer eine gelungene Mischung aus Elementen á la Metallica und Soundgarden und filigranen Melodieparts, während die Stimme von Sänger Ingo Zapke in ihrer Färbung in einigen Momenten an Eddie Vedder erinnert.
Gitarrenrock vom Feinsten auch bei Track Nr. 2: Die besondere Dynamik zwischen laut und leise, derb und zerbrechlich kommt bei "Everywhere" besonders zum Tragen. Die Gitarristen Thorsten Sala und Andreas Herr, der Bassist Theofilos Fotiadis und Drummer Markus Schillings verstehen es bestens, die Stimme ihres Frontmannes in die richtige Stimmung einzubetten. "Could Be Day, Could Be Night" könnte dann zu Beginn auch fast eine REM-Ballade sein. Melodisch und einfach mal ganz still wiederholt Ingo beschwörerisch "I always will be yours... yours... yours". Erst zum Ende des Stückes schleichen sich wieder die harten Gitrrenriffs ein, die jedoch keineswegs störend wirken.
"In The Garden" ist ein typischer Rocksong mit schnellen Picks und Sala und Herr lassen ihre Instrumente schreien. Der Schluss des Albums kommt dann leider viel zu schnell und "Kindred Spirits" versetzt den Hörer in die richtige Abschiedsstimmung. Ein trauriger Liebessong zum Ende hat ja schon fast etwas Traditionelles und ist schon immer ein guter Albumstopper gewesen. In dem Fall von Heyday gewinnt er allerdings eine völlig neue Bedeutung: Nicht aufhören, sondern mehr davon!
Inga Stumpf
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Weitere CDs von Heyday:
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