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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Heideroosjes - Sinema |
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Punk-Rock aus Holland frönt ein Schattendasein in unseren Breiten. Im Metal-Bereich können die Tulpenzüchter mit zahlreichen Bands punkten, doch das Drei-Akkorde-Genre schafft es selten, Fans jenseits der Grenze zu begeistern. Einzige Ausnahme: Die Heideroosjes. Seit Jahren beackert das Käse-Quartett die Länder Europas und sogar Afrikas, und erspielt sich jedes Mal neue Fans. Spätestens mit ihrem neuen Werk "Sinema" sollten viele, viele mehr dazu kommen. Denn ganze 16 Songs lang beweist man, dass man längst zu einer internationalen Band gereift ist. Vocals in englisch, holländisch und deutsch lassen alle Grenzen vergessen. Sogar die des Punk-Rock Genres. Denn die Heideroosjes tanzen auf vielen Hochzeiten. Manchmal hört man zwischen Ramones-Referenzen, Ten Foot Pole- oder WIZO-Ähnlichkeiten, und No Use For A Name-Melodien sogar den Noise-Faktor der begnadeten Refused heraus. Abwechslung pur also im musikalischen Bereich. Und auch textlich pendelt das Quartett zwischen ernsten Themen und reinem Spaß-Punk, der besonders im deutschsprachigen Song "Ebersberg" zur Geltung kommt. Ein schönes Album also für Punk-Rocker ohne Scheuklappen. Auch wenn die holländische Sprache in harter Musik für deutsche Ohren wirklich ungewohnt klingt.
Thorsten Wilms
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