 |


|
Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
|
| Berlin |
 |
  37.9% |
 |
| eine andere |
 |
  20.7% |
 |
| Hamburg |
 |
  17.2% |
 |
| Köln |
 |
  17.2% |
 |
| München |
 |
  6.9% |
 |
|
|
|
|
|
 |
| |
 |
CD-Review ::: Gus Black - Uncivilized Love |
 |
Die Auflösung einer interessanten Frage vorab: Gus Black ist weder verwandt mit Frank noch mit Jack Black, auch nicht mit Gus Backus. Ein ganz Unbekannter ist er aber dennoch nicht: er veröffentlichte in der zweiten Hälfte der Neunziger unter seinem Vornamen zwei Platten, die in Amerika einiges Aufsehen erregten. Dann allerdings ging sein Label Pleite und es wurde ersteinmal still um ihn. Nun hat er von India Records eine neue Chance bekommen, den Mädchennamen seiner Frau angenommen und mit "Uncivilized Love" sein drittes Album eingespielt.
Die düstere Atmosphäre des Covers findet sich nur im ersten Track "Cadillac Tears" wieder. Danach haben die Songs einen fröhlichen, manchmal hymnischen Ton, der gelegentlich an Radiohead erinnert. An die Spannung des Openers allerdings kommt die Platte so schnell nicht mehr heran, was vielleicht an den HipHop-Grooves liegt, mit denen der sonst eher akustische Sound unterlegt ist, und die bisweilen gepflegte Radio-Langeweile verbreiten. Ein echter Höhepunkt ist dann wieder in Form der Black-Sabbath-Coverversion "Paranoid" zu hören, weil Gus den Hard-Rock-Klassiker mutig als dunkle Ballade interpretiert.
Umhauen tut mich "Uncivilized Love" nicht, weil ich es zu glatt produziert finde, um wirklich bewegend zu sein, aber einige Perlen sind auf dem Album dann doch zu finden.
Arne David
> Alle Beiträge von Arne David
 |
Gus Black bei ebay |
 |
|
|
|
 |





|
 |