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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Gothminister - Gothic Electronic Anthems |
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Der Norweger Bjørn Alexander Brem aka Gothminister ist seit dem zarten Alter von acht Jahren Fan von Horrorfilmen und -stories. Die vorliegende Scheibe ist sozusagen die erste veröffentlichte akustische Reflexion seiner Kindheit. "Happiness In Darkness", so sein Motto.
Elf Tracks umfasst diese CD, keiner dieser Songs ist ein Reinfall. "Gothic Electronic Anthems” ist eine neue Dimension im seit langem etwas faden Goth-Bereich. Songs wie "Wish" sollten zur Hymne erklärt werden. Dosierter Dampf, von metallastig ("Angel") bis verspielt-melancholisch ("March Of The Dead"), hinterlässt beim Hörer dieser Scheibe den Eindruck eines schönen Traums. Man kann die einsamen Wälder und Küsten Norwegens an seinem geistigen Auge vorbeiziehen sehen, man möchte Eintauchen in die tiefen Wasser der Fjorde und Seen. Vom ersten Ton von "Gothic Anthem" bis zu den letzten zarten Klängen von "Post Ludium" erlebt man die ganze Schönheit der Dunkelheit.
"Angel" und "Devil" sind bereits als Single ausgekoppelt worden, somit wurde die Szene schon vorab vom Fieber der "Gothic Electronic Anthems" infiziert. Nach VÖ der CD wird in den Gothic-Clubs neben wenigen anderen herausragenden Platten Gothminister den tanzenden Schatten Leben einhauchen.
This is "brightness in darkness"!
Holger Galla
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