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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Ginuwine - The Senior |
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Der Mann mit einem der fettesten R&B-Hits ("Pony") aller Zeiten ist zurück. Mal ehrlich: wer war nicht total geflasht von dem damals brandheißen und vorher nie gehörten Timbaland-Beat mit diesem Zuckerrefrain? Timbaland ist zwar diesmal nicht mit von der Partie, dafür hat ihm aber der Gottvater persönlich, in Form von R. Kelly, einen grandiosen Hit beschert ("Hell Yeah"). Dieser ist gütigerweise und DJ-freundlich auch als deutlich HipHop-lastigerer Remix auf diesem Album enthalten, danke dafür.
Wer die anderen Ginuwine-Alben kennt, wird wissen, dass diese auch etwas sperrig sein können, nicht schlecht aber nicht immer aus einem Guss sozusagen. "The Senior" ist durchgehend etwas gängiger, nicht glatter, aber das Gesamtbild ist schöner. Ferner tummeln sich hier einige interessante Gäste: Method Man flowt zum Beispiel über einen für ihn ungewöhnlich fluffigen Beat, der einem geradezu die Schuhe auszieht ("Big Plans"). Snoop Dogg eröffnet balladesk auf "Get Ready" und stimmt nicht nur die Ladies auf reichlich Slow Jams ein.
Davon gibt es ein paar und die meisten sind verdammt gut ("In Those Jeans", "Stingy" oder auch das fantastische "Locked Down"). Aber auch im Midtempo-Bereich wird man verwöhnt. Das schon erwähnte "Big Plans" ,der Single-Knaller "Hell Yeah" oder "Chedda Brings" feat. Jose Cenquentez lassen keine Wünsche übrig. Wirkliche Füller gibt es nicht.
Fazit: Wer Ginuwine mochte, wird ihn ab jetzt abgöttisch lieben und seine Scheiben direkt neben R., Joe oder Aaliyah einsortieren. Guter Mann.
Der Heilige Thöm
> Alle Beiträge von Der Heilige Thöm
Weitere CDs von Ginuwine:
> The Bachelor
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