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CD-Review Geyers Lästerzungen   CD-Review ::: Geyers - Lästerzungen

Review Geyers - Lästerzungen  
Review

Geyers
Lästerzungen
Eigenvertrieb
erschienen im Dezember 2004
HistoRock
 
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Bandpage

Niemand hat dem Jahrhunderte alten Spott eines Francois Villon, mit dessen roher Derbheit so viel Leben eingehaucht, wie weiland Klaus Kinski. Besonders die Lästerzungen galten mir in seiner Interpretation als unerreicht (und sind es in der Kategorie der Rezitation wahrscheinlich immer noch).>
Nun hat aber die Band Geyers nicht nur ihre aktuelle CD so benannt, sondern mit dem Eröffnungsstück auch gleich ihre eigene Fassung abgeliefert, die mich, gelinde gesagt, vom Hocker haut. Es ist anzunehmen, dass diese Darbietung auch den französischen Dichterfürsten zu Beifallsstürmen bewogen hätte, zumal dieser hier noch mit zwei weiteren Werken Beachtung findet.
Geyers machen, gemäß ihrem eigenen Leitspruch "ein lustvolles Spiel mit mittelalterlicher Musik auf historischen Instrumenten", und wem das zu altbacken klingt, dem sei gesagt, dass hier die elektrisch verstärkten Instrumente, mehr als nur gleichberechtigt, zum Einsatz kommen. Folglich nennen die Künstler die Musik ihrer aktuellen CD auch schlicht und einfach "HistoRock", womit zumindest über die Richtung des Tonträgers schon einiges gesagt ist - der Rest ergibt sich beim Zuhören, denn "Lästerzungen" macht reichlich und fährt mitunter sogar in die Glieder. Da passt einfach alles, auch die eigenwillige Adaption des Traditionells "Drunken Sailor", das hier als "Drunken Minstrel", mit amüsanter Textänderung und flottem Tempo, daherkommt. Oder die sakrale Fassung von "Karmeliter", die in der Interpretation von Zupfgeigenhansel noch extrem spöttisch-belustigend klang, hier aber deutlicher auf die Verlogenheit der klerikalen Klicke verweist.
Als Gastmusiker ist bei "God's Gospel" übrigens Geyers-Fan Ritchie Blackmore zu vernehmen, der auch schon bei der letzten CD (Und Dein Roter Mund") unterstützend in die Saiten griff. Damals empfand ich den Gesang von Thomas Roth an einigen Stellen noch als etwas störend (erflehe deine Verzeihung, Sai), was ich heute nicht mehr so richtig nachempfinden kann (Knick im Ohr?). Auf "Lästerzungen" passt jedenfalls alles.
 
Norbert Striemann
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