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CD-Review Geyers Und Dein Roter Mund   CD-Review ::: Geyers - Und Dein Roter Mund

Review Geyers - Und Dein Roter Mund  
Review

Geyers
Und Dein Roter Mund
Eigenvertrieb
erschienen im Mai 2003
Mittelalterliche Musik
 
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Bandpage

Unter dem Namen "Des Geyers schwarzer Haufen" spielten Thomas Roth, Albert Dannemann und Jost Pogrzeba fast anderthalb Jahrzehnte zusammen. Zur Jahrtausendwende mussten sie aus rechtlichen Gründen ihren Namen in "Geyers" ändern, sonst hat sich aber nichts Wesentliches geändert. Zusammen mit Georg Hesse spielen sie nach wie vor mittelalterliche Musik auf historischen Instrumenten. Allerdings nicht wie so manche Zeitgenossen, die auf schick gewordenen Burgfesten gerne mal den Wilden raushängen lassen. Nein, hier geht es folkloristisch zu.
Der Legende nach hat sich ein bekannter Gitarrist durch diese Musikanten zu seinem Projekt Blackmore's Night inspirieren lassen und hilft auch mal gerne bei den Kollegen aus - wie seinerseits das Quartett den Meister auf "Under A violent Moon" unterstützte. Seit 1998 spielen Geyers bei Blackmores Deutschland-Gigs regelmäßig im Vorprogramm.

Die vorliegende CD ist eine Zusammenstellung und soll einen Querschnitt des musikalischen Schaffens darstellen. Somit erklingt hier die Renaissance in bester Spielfreude mit reichlichem Instrumentarium. Da wird geblasen, gezupft und gestrichen - auf seltsamsten Gerätschaften wie Rauschpfeifen, Krumm- und Gemshörner und Tastenfidel. Jedoch wird auch die Stimme zur Laute erhoben und nun setzt das Problem ein. Denn musikalisch klingen "Geyers" zum Teil wirklich gut, aber wenn sich der Gesang auftut, hört es sich manchmal an wie eine Mischung aus Ronny und Bruce Low (was ja auch schon gewissermaßen Mittelalter ist – aber peinlich und lächerlich daherkommt).
Ansonsten tönt es frisch und fröhlich und nicht so altbacken, muffig und abgenudelt wie bei dem oben eerwähnten Klampfen-König, dessen aktuelle CD ("Ghost Of A Rose) ja zielsicher in Richtung Schlafpille tendiert.

Kurz gesagt, wer Spaß an diesem Musikstil hat, kommt mit Geyers bestimmt auf seine Kosten und Neulinge sollten keine Berührungsängste haben: das tut überhaupt nicht weh (versprochen!).
 
Norbert Striemann
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