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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Gerado Núñez - Jucal |
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Gerado Núñez, der andalusische Gitarrero (andalusisch = "Gitano") der Extraklasse, bringt nach "Flamencos En Nueva York" (veraBra Rec. "89) mit Jucal (andalusisch =) "etwas besonderes" und seine zweite Platte auf den Markt.
Er gehört mit Vincente Amigo zu der Generation der Post-Paco de Lucia-Gitanos. Und Núñez bringt die besten Voraussetzungen mit: Er stammt aus dem wunderschönen, auf einer Bergkuppe 30 km nördlich von Cádiz gelegenen, Jérez de la Fronterra, der Geburtsstadt des Sherry und vor allem des Flamencos. So sog er neben der Muttermilch und dem besagten alkoholischen Getränk die absolute Leidenschaft, die explosionsartige Emotionalität und die gleichzeitige Leichtigkeit auf.
Nach dem Studium in der "Fundación del Flamenco", experimentiert Núñez in Clubs auf Penás Flamencas, gemeinsam mit Paco Cepero auf Tourneen bis nach Japan, arbeitet mit Flamenco Tanzensembles in Madrid, mit dem Paco de Lucia Saxophonisten Jorge Pardo und entwickelt so seinen eigenen Stil des Nuevo Flamenco, der eine Reise zwischen dem modernen von Jazz, aber auch Rock beeinflußten Flamenco und traditionellen Spielarten darstellt. Blitzschnell, perfektionistisch läßt Núñez seine Gitarre ertönen, begleitet von der Cajón (Tino Di Geraldo), der kleinen Holzkiste, die zum Sitzen ebenso geeignet ist wie als perkussives Instrument. Der so typische maurische Gesang, hier vom Meister Ramón El Portugés, darf natürlich ebensowenig fehlen wie Palmas, das schnelle rhythmische Klatschen. So ist "Jucal" ein atemberaubendes, virtuoses "etwas ganz Besonderes" geworden, das diesen Titel verdient.
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