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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Gary Numan - Hybrid |
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Numan, soweit das Auge reicht. Der "Godfather of Electronic" hat offensichtlich nicht vor, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen. Wurde uns jüngst der Live-Mitschnitt "Scarred" zuteil, anschließend die Anhängerschaft des paranoid-kreativen Briten mit einer Retrospektive bedacht, so liegt nun "Hybrid" vor. Zwar immer noch nicht das neue Studioalbum von Herrn Numan, dafür jedoch um so beeindruckender. Die Tracklist sieht nach alten Bekannten aus: "Down In The Park", "Everyday I Die", "Are 'Friends' Electric?", "M.E." und Co. Doch wer meint, es hier nur mit einer weiteren Ansammlung von Evergreens zu tun zu haben, der sollte sich darauf gefasst machen, falsch zu liegen.
Auf "Hybrid" wird wohl am deutlichsten Gary Numans Wandlung vom Electro-Poser zum brachialen Industrial-Lärmer klar. Der gute Mann transformierte minimalistische 80er-Keyboards in böse Stromgitarren und atmosphärische Synthie-Klänge und liefert auf der Doppel-CD eine mehr als zeitgemäße Aufbereitung von teils über zwanzig Jahre alten Nummern ab. Außerdem findet der geneigte Hörer drei neue Tracks auf dem silbernen Langspieler, die - betrachtet man sie als richtungsweisend für das später im Jahr anstehende neue Release - jede Lobhudelei rechtfertigen.
Fazit: "Hybrid" ist eine energiegeladene und kraftvolle Performance eines alten Hasen, der immer noch weiß, wie's geht.
Inga Stumpf
> Alle Beiträge von Inga Stumpf
Weitere CDs von Gary Numan:
> Scarred - The Pure Tour Live At Brixton Academy > Exposure > Pure (2) > Pure
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