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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Gary Numan - Pure (2) |
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Hurra!! Trent Reznor von den Nine Inch Nails hat einen kleinen Bruder bekommen! Meint man, meinen vielleicht viele, aber seit der Tubeway Army - spätestens seit den Achtzigern also - gilt Gary Numan als eine der Ikonen der Szene, und ist garantiert nicht der kleinere Bruder. Gary Numan kredenzt uns hier seine x-te Veröffentlichung - und die hat es in sich. Auf 'Pure' gibt es geile Mucke zu hören, denn der britische Altmeister aller dunklen Musikrichtungen mischt hier Elektro, Rock und Punk wunderbar zu einer Suppe alleredelster Zutaten. Deswegen der Bezug zu den NIN - die sind zwar härter, bringen aber auch eine perfekte Symbiose aus oben genannten Stilen zu Gehör. Der Opener 'Pure' zeigt schon mal, was den Hörer auf dieser Platte erwartet: Satte Gitarren, untermalt von ausgefeilten Elektrostrukturen, bleiben sofort im Ohr. 'One Perfect Lie', absoluter Höhepunkt und Track Nummer vier auf dem Silberling, ist eine wunderschöne Ballade und strotzt nur so vor Energie - sehr dunkler und atmosphärischer Energie. 'Fallen', ein Stück bestehend aus Gothic- und Elektro-Elementen, scheint leider etwas kurz geraten zu sein - guuutes Stück. Mit 'Little In Vitro' gibt Gary Numan noch mal alles: Gitarrenriffs vom feinsten, wie immer anwesend die elektronischen Soundscapes, knallen einem nur so um die Ohren. Dazu kommt dann noch das Klasse-Artwork der CD-Booklets. Mahlzeit (natürlich wegen der Suppe (s.o.))!! Ein echter Höhepunkt!!
Holger Galla
> Alle Beiträge von Holger Galla
Weitere CDs von Gary Numan:
> Hybrid > Scarred - The Pure Tour Live At Brixton Academy > Exposure > Pure
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