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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Gary Moore - Out In The Fields - The Very Best Of |
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Daß sich kurz vor Weihnachten ein unglaublicher Strom von Best-Of's und Compilations in die Händler-Regale ergießt, muß eigentlich noch nichts heißen. Leider aber ist nur allzu vieles davon im wahrsten Sinne des Wortes Schrott.
Nicht so die "Neue" von Gary Moore: Die DoCD faßt zusammen, was der Gary Moore-Fan zwar schon lange kennt, fügt allerdings reichlich Live-Aufnahmen hinzu. Fehlerlosigkeit kann allerdings beim bekannt hohen Standard Moore's kein Kriterium sein, schon eher der Bekanntheitsgrad der Versionen und die Gefühlslage der Aufnahme; und hier zeigt sich, was diese Best-Of wirklich kann.
Eigene Kompositionen und Kooperationen, in der Hauptsache mit Phil Lynott, dem unvergessenen Kopf von Thin Lizzy, geschrieben, finden sich so, wie man sie schon immer einmal hören wollte. Die Band zeigt, besonders bei den Live-Aufnahmen, den denkbar höchsten Stand des Handwerks, Moore ist stimmlich und gitarristisch unglaublich gut beisammen und die Auswahl der Titel läßt keine Wünsche offen.
Vom Blues über die getragene Ballade, hin zum gepfefferten Hardrock zeigen sich hier beinahe alle Stationen des Engländers. Die Reise beginnt inhaltlich mit einigen, wenigen Reminiszenzen an sein Vorbild Peter Green (Fleetwood Mac), Thin Lizzy-Titel folgen und Solo-Nummern runden das dreißigjährige Schaffen ab; einzig Colosseum bleiben außen vor, und das ist in diesem Zusammenhang auch gut so.
Ein runder kleiner Silberling den Moore da ins Weihnachtsgeschäft wirft - und das in beiderlei Sinne.
Dirk Jessewitsch
> Alle Beiträge von Dirk Jessewitsch
Weitere CDs von Gary Moore:
> Dark Days In Paradise
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