copyright discover koeln, 2002 werbung
discover - musik & mehr
  CD-Reviews Interviews Stories News Touren Bücher und Comics Sound & Video Bandlinks, Labellinks, Surftipps Die aktuellen MP3- und Videocharts  
Finden
 

Mr. Undercover
Vorgestern, auf dem Essener Automarkt...

Leserpoll
Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...

Berlin
37.9%
eine andere
20.7%
Hamburg
17.2%
Köln
17.2%
München
6.9%
anzeige
anzeige
 
CD-Review Frank Black and the Catholics - Show Me Your Tears   CD-Review ::: Frank Black - and the Catholics - Show Me Your Tears

Review Frank Black - and the Catholics - Show Me Your Tears  
Review

Frank Black
and the Catholics - Show Me Your Tears
Cooking Vinyl / Indigo
erschienen im September 2003
Alternative Rock
 
> CD-Preisvergleich
> Jetzt bei Musicload downloaden
> Weitere Infos bei musicline.de
Interview ::: Juli 2005
Story ::: vor 2001
Bandpage

"Dreizehn große, salzige Tränen" verspricht uns Frank Black auf seinem neuen Album und beginnt seine Suche nach den Ursprüngen seines Leids und denen der Rockmusik. Und auch wenn er kürzlich in einigen Interviews verkündete, er könne sich eine Pixies-Reunion vorstellen: Nie war Frank Black so weit von seinem alter ego Black Francis entfernt wie auf "Show Me Your Tears".

Schon mit der Gründung der Catholics vor fünf Jahren und der Entscheidung, von nun an seine Platten nur noch live und direkt auf Two-Track aufzunehmen, hatte er einen klaren Schnitt gemacht; nichts mehr zu hören vom bombastisch-technischen Sound der letzten Pixies-Platte "Trompe Le Monde" und seinen ersten Solo-Versuchen. Stattdessen begann eine Suche nach der eigenen Herkunft: Plötzlich klang die Alternative-Ikone wie die Rolling Stones zu ihren besten Zeiten oder wie Iggy Pop & The Stooges. Und veröffentlichte mit "Dog In The Sand" vor zwei Jahren ein zeitlos schönes Meisterwerk mit Steel-Guitar und Mundharmonika.
Solch ungewöhnliche Instrumente fehlen auch auf auf "Show Me Your Tears” nicht, das von Frank Blacks kürzlich absolvierter Psychotherapie inspiriert ist, aber die Zeit wird noch weiter zurückgedreht; schon die Blues-Form des Openers "Nadine" täuscht nicht: Die Songs sind stärker als je zuvor von Blues und Country inspiriert und von einer erstaunlichen Einfachheit, ganz ohne die sonst charakteristischen, überraschenden Akkord- und Rhytmuswechsel. Auch die Texte sind nicht mehr so kunstvoll-unverständlich codiert wie zu Pixies-Zeiten, sondern klar und persönlich.

Leider wirken einige der Songs auf "Show Me Your Tears", genau wie bei der Doppelveröffentlichung "Black Letter Days" und "Devil’s Workshop" im vorigen Jahr, nicht wirklich ausgereift. Vielleicht liegt das an dem enorm hohen Output von inzwischen sieben Alben in sechs Jahren. Aber die Atmosphäre der Platte stimmt: Die düsteren Songs wie "New House Of The Pope” oder "This Old Heartache” sind richtig düster, und das folkige "When Will Happiness Find Me Again?" hat eine fast spirituelle Leichtigkeit.

"Dog In The Sand" wird wohl noch länger das beste Album der Catholics bleiben, aber "Show Me Your Tears" ist eine weitere hörenswerte Momentaufnahme auf Frank Blacks nicht endender Metamorphose.
 
Arne David
> Alle Beiträge von Arne David
 
Weitere CDs von Frank Black:
> Fast Man, Raider Man
> Francis


Review   Frank Black bei ebay

 

CD-Tipps

CD-Reviews

DVD-Reviews

News

Tourtips

zurück | nach oben

Anzeige: Tank leer? Dann jetzt Shell Gutschein gewinnen!

 

Homepage    CDs    Interviews    Stories    News    Touren    Gedrucktes    Sound & Video    Links    Charts   
Impressum    Mediadaten    Sitemap   

Copyright © discover, Bergisch Gladbach 2007