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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Françoiz Breut - Ving A Trente Mille Jours |
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Und Schuld war nur die Amelie und ihre fabelhafte Welt. So sagt man, denn Jeunets verträumter Film hat jetzt eine Schwemme französischer Musik ins Land gebracht. Und das ist gut so. Zumindest im Fall von Françoiz Breut.
1997 erschien ihr erstes, gleichnamiges Album und brachte ihr den weltweiten Respekt ihrer Berufskollegen. Giant Sands Howe Gelb widmete ihr mit "Letter To Françoiz" sogar einen eigenen Song, während die Trübsalfolker Chris & Carla von den Walkabouts, als auch Calexico ihre Songs coverten. 2000 erschien dann das zweite Album der Allroundkünstler, das nun mit einiger Verspätung auch in Deutschland veröffentlicht wurde: "Ving A Trente Mille Jours".
Und Francoiz Breut zu entdecken ist eine äußerst lohnenswerte Sache. Man trifft auf eine großartige Stimme, wunderbar ausgearbeitete Stücke und - soweit man mit dem Französischen vertraut ist - auch auf tiefgehende, eindrucksvolle Texte. Die Breut vermischt elegant Elemente des französischen Chansons eines Serge Gainsbourgh oder Jacques Brel mit dem Charme der Musik eines Leonard Cohens, Neil Youngs oder Tom Waits', sie hat Gefühl, sie hat Melodie, sie hat Größe. Ein außergewöhnlich schönes Album.
Oliver Stahmann
> Alle Beiträge von Oliver Stahmann
Weitere CDs von Françoiz Breut:
> A L'aveuglette
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