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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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CD-Review ::: Francesca Simone Trio - Ad Alta Voce |
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Ein Titel, von dem man sich nicht in die Irre führen lassen sollte: "Ad Alta Voce" übersetzt sich "mit lauter Stimme". Das fünfte Album der Deutsch-Italienerin Francesca Simone allerdings glänzt genau mit dem Gegenteil und setzt Akzente mit einem betont ruhigen Gesang. Begleitet von einer sehr zurückhaltend agierenden Rhythmusfraktion (Robert Mesenbach an der Gitarre, Andreas Kappler an den Percussions und Klangbastler Christoph Hillmann als Gast am gleichen Instrument) gibt die Sängerin Standards wie "The House Of The Rising Sun", Klassiker wie Billie Holidays "Don't Explain" und zahlreiche Eigenkompositionen zum Besten. Was dabei aus eigener und was aus fremder Feder stammt, lässt sich nicht unbedingt immer auf Anhieb bestimmen - was sicherlich für die Qualität des Songwritings spricht. Auf der anderen Seite aber hat das, was die Interpretation der einzelnen Stücke anbelangt, auch seine negativen Seite: Über Albumlänge wirkt "Ad Alta Voce" eine Spur zu gleichförmig und vor allem zu unaufgeregt. Von der Austauschbarkeit einzelner Stücke zu reden ginge vielleicht etwas zu weit, letztendlich zielt die Kritik am fünften Album der Sängerin aber genau in diese Richtung. Ein wenig mehr der im Titel angesprochnen lauten Stimme jedenfalls hätte dieser - ansonsten durchaus empfehlenswerten - Platte fraglos gut getan.
Arnulf Woock
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