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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Fiddler's Green - Drive Me Mad |
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Fiddler's Green aus Erlangen gehören zu den angesagtesten deutschen Fok-Rock-Kapellen. Daran wird auch "Drive Me Mad" nichts ändern. Auf Album Nummer elf (!) greifen die Herren auf eine bewährte Mischung aus traditionellen "tunes" von der Grünen Insel, Eigenkompositionen und Versatzstücke bekannter Songs. Zwischen die eingängigen Melodien schummeln sich abwechslunghalber auch schon mal ein paar Ska-/Reggae-Elemente (z.B. das so aufgepeppte Traditional "When Will We Be Married") und fertig ist eine partytaugliche Mischung meist fröhlicher Melodien.
An dem bekannten Konzept ändert auch das Ausscheiden von Gründungsmitglied und Songwriter Peter Pathos nichts. Sein Nachfolger Pat Prziwara an Gesang und Gitarre füllt die entstandene Lücke auf Anhieb aus. Hinzu kommt, dass erstmals alle Bandmitglieder gleichberechtigt am Songwriting beteiligen waren. So reicht die stilistische Palette vom punkigen Opener "Irish Air" über Balladen wie "Don't Let Go" bis hin zum verspielten Instrumental "Bretonix". Beim Hören von "Drive Me Mad" kommen einem immer mal wieder beschwingte Levellers in den Sinn.
Nicht weniger als 20 Songs bzw. rund 68 Minuten Musik haben FG auf ihre aktuelle Silikon-Scheibe gebannt. Fast naheliegend, dass nicht jedes Stück gleichermaßen zündet. "Drive Me Mad" funktioniert eher wie eine Schachtel Pralinen: Wer sich nur halbwegs für Folk-Rock beigeistern kann, wird hier sein Leckerchen finden. Meine heißen übrigens "All These Feelings", "Into Your Mind" und "Whack Me". In diesem Sinne viel Spaß beim Naschen...
Joachim Brysch
> Alle Beiträge von Joachim Brysch
Weitere CDs von Fiddler's Green:
> Folk Raider > Another Sky > Spin Around > Stagebox > King Sheperd
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